Smartphone oder Tablet? Dell Streak mit 5-Zoll-Display und Android im Test

Mit 5-Zoll-Display ist das Dell Streak größer als jedes andere Smartphone und kleiner als jedes Tablet. Die Ausstattung ist WLAN, UMTS, GPS, HSPA und 5-Megapixel-Kamera auf höchstem Niveau. Android-Betriebssystem und Gigahertz-CPU komplettieren das Datenblatt. Wir haben getestet, ob dem PC- und Notebookhersteller der Spagat zwischen Handy und iPad-Konkurrent gelungen ist.

Das iPad ist momentan konkurrenzlos im Markt. Einen ernsthaften Rivalen für das Apple-Tablet gibt es nicht. Mit dem Dell Streak ist momentan der stärkste Herausforderer angetreten, obwohl seine Abmessungen und die Telefonfunktionen das Gerät eher in die Smartphone-Sparte drängen – obwohl es dort mit seinem 5-Zoll-Display eigentlich auch schon aus dem Raster fällt. In welche Schublade man es auch stecken mag, die Ausstattungsmerkmale und das Design sind zu verlockend, um es zu ignorieren. Angesichts des Preises von 599 Euro hält man aber kurz inne.

Design

Optisch hält das erste Dell-Smartphone keine Überraschungen bereit. Mit dem Touchscreen und der Kamera auf der Rückseite sieht das Streak eher wie ein Telefon als wie ein Tablet aus. Es misst 15,3 mal 8 Zentimeter, ist knapp 10 Millimeter dick und wiegt 220 Gramm. Damit ist das Gerät deutlich größer als gängige Smartphones, aber doch nur ein Drittel so groß wie Apples iPad.

Die augenscheinliche Qualität des Streak ist angesichts des Preises von knapp 600 Euro angemessen. Das kapazitive 5-Zoll-Display besteht aus einem stabilen Glas, das von Corning entwickelt wurde. Das Drumherum ist aus einem eher konventionellen, kratzrestistenten Kunststoff gefertigt. Eingelassen sind drei Softtasten für Menü, Home und Zurück sowie eine VGA-Frontkamera für Videotelefonate. Während des zweiwöchigen Tests, in dessen Rahmen der Streak in einer Tasche mit Schlüsseln, Münzen und einem iPod transportiert wird, treten keine Kratzer auf.

Auf der Rückseite sitzt eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Sie ist sehr ungünstig platziert, da die linke Hand die Linse abdeckt, wann man das Streak wie vorgesehen quer hält. Natürlich wird man die Hand wegziehen, bevor man ein Foto macht, die Fingerbadrücke auf der Linse bleiben aber zurück.

An der Ecke der Akkuabdeckung hat der Streak ein kleines Lautsprechergitter. Das Akkufach ermöglicht den Zugang zum SIM- und microSD-Kartenslot, in dem eine 16-GByte-Karte steckt. Beide Kärtchen können schnell ausgetauscht werden, aus Sicherheitsgründen wird der Streak aber abgeschaltet, wenn man die Akkuabdeckung entfernt. Der dann notwengie Kaltstart dauert etwa 40 Sekunden.

An der Seite sitzen Buttons für Lautstärke, Einschalten und Kameramodus, genauso die Kopfhörer-Buchse. Das einzige Manko ist, dass Kamera- und der Einschaltknopf dieselbe Form haben und direkt nebeneinander liegen. Schade, so sind verwechslungen vorprogrammiert.

Der Connector mit 30 Pins sieht aus wie der des iPad, ist aber nicht kompatibel. Zum Lieferumfang des Streak gehört ein USB-Kabel samt Netzteil. Für 62 Euro gibt es ein Heim-AV-Docking-Kit, das Anschlüsse für HDMI, Mini-USB und Audio bietet.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Smartphone oder Tablet? Dell Streak mit 5-Zoll-Display und Android im Test

  • Am 12. August 2010 um 10:20 von Gamrpaddy

    Multitouch
    DAS TEL HAT MULTITOUCH bei bilder nur bei goole maps nicht

    • Am 12. August 2010 um 11:41 von Daniel Schraeder

      AW: Multitouch
      Hallo,

      danke für den Hinweis. Ich habe den Artikel entsprechend korrigiert.

      Beste Grüße
      Daniel Schraeder, CNET.de

      • Am 9. Dezember 2010 um 15:29 von M.Pick

        AW: AW: Multitouch
        hallo, könntet ihr einen neuen test amchen unter android 2.2? wäre echt cool

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