Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro ist der HF M32 der teuerste Vertreter unter den vier Geschwistern. Dafür gibt es mit 64 GByte Flash-Memory aber auch den größten integrierten Speicher. Die günstigeren Modelle HF M31, M36 und M306 bringen 32, 16 beziehungsweise gar keinen Speicherplatz mit, kosten dafür mit 899, 749 und 699 Euro auch ein ganzes Stück weniger und sind ansonsten technisch identisch.

Design

Sämtliche Geräte der M-Serie sind ziemlich klein und leicht. Dennoch sind sie ausreichend dimensioniert, um auch in großen Händen noch sicher zu sitzen. Obwohl die Gehäuse aus Kunststoff bestehen, fühlen sie sich sehr hochwertig an.

Rechts auf der Oberseite des Camcorders befindet sich ein Schiebeschalter um Wechseln zwischen manuellem und automatischem Aufnahmemodus. Ein Umschalten ist über die Touchscreen-Menüs ebensowenig möglich, wie ein Konfigurieren der manuellen Parameter, wenn die Automatik gewählt ist. Immerhin merkt sich die Videokamera die Einstellungen, wenn man zwischen den beiden Modi wechselt.

Der Schiebeschalter auf der rechten Oberseite dient zum Wechseln zwischen manuellem und automatischem Modus.
Der Schiebeschalter auf der rechten Oberseite dient zum Wechseln zwischen manuellem und automatischem Modus.

Ganz oben auf dem M32 gibt es einen Zoomschieber und einen Fotoauslöser. Beide Bedienelemente lassen sich bequem mit dem Zeigefinger erreichen. Der Zoomschieber gefällt; es stellt kein Problem, eine Brennweitenveränderung mit konstanter Geschwindigkeit durchzuführen. Die einzige Taste auf der Rückseite des Camcorders dient zum Starten und Stoppen der Aufnahme. Links daneben befindet sich der mit 890 mAh ziemlich schlappe Akku. Der Stromspeicher schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Das bedeutet, dass die stärkeren und damit auch größeren Batterien aus dem Zubehör nach hinten hervorstehen.

Auf dem Rahmen um das Display sitzt ein einziger Knopf, der im Aufnahmemodus den Power-IS-Bildstabilisator aktiviert und in der Wiedergabe das Herunterrechnen von Videos in niedrigere Auflösungen ermöglicht. In der Mulde unter dem Bildschirm befinden sich Tasten zum Umschalten zwischen Aufnahme und Wiedergabe und zum Ändern der auf dem Bildschirm dargestellten Optionen und sowie ein Schieber zum Lösen der Akkuverriegelung. Glücklicherweise schaltet sich der Camcorder nicht wie Panasonics aktuelle Modelle automatisch an, wenn man das Display ausklappt – sonst müsste man die Kamera erst wieder abschalten, um den Stromspeicher zu entfernen. Unter dem Bildschirm bringt Canon außerdem Speicherkartenslot sowie Mikrofon- und Kopfhörerbuchsen unter. Mini-HDMI-, USB- und Component-Anschluss finden sich auf der rechten Seite unter der Trageschlaufe.

Unter dem ausklappbaren Bildschirm findet sich eine Reihe von Tasten und Anschlüssen.
Unter dem ausklappbaren Bildschirm findet sich eine Reihe von Tasten und Anschlüssen.

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Noch keine Kommentare zu Canon HF M32: Videoqualität und Leistung sehr gut, Bedienung schlecht

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