Leica und Panasonic arbeiten bereits seit geraumer Zeit eng zusammen. Seit 2002 setzt der deutsche Traditionshersteller bei Kompaktkameras immer mal wieder auf Technologien von Panasonic. Vier Jahre später begann der Austausch auch in die andere Richtung abzulaufen: Seit 2006 setzt Panasonic bei seinen Digicams und Camcordern auf Leica-Optiken der DC-Vario-Summicron- und -Elmarit-Serien.

Design

Das Gehäuse der Leica V-Lux 20 ist genauso geformt wie das der TZ10. Wir wollen an dieser Stelle nur auf die Unterschiede eingehen, die ausführlichen Details gibt es im Testbericht der Panasonic Lumix DMC-TZ10. Auf den ersten Blick fällt auf, dass das Leica-Modell deutlich aufgeräumter wirkt. Auf der mattschwarzen Front ist lediglich das kleine rote Leica-Logo zu sehen. Die einzige weitere Beschriftung auf der Vorderseite sind die technischen Angaben der Optik rund um die Linse.

Made in Germany: Das rote Leica-Logo ziert die Front der Leica V-Lux 20.
Made in Germany: Das rote Leica-Logo ziert die Front der Leica V-Lux 20.

Auch die Oberseite ist minimalistischer gehalten: Neben der Modellbezeichnung Leica V-Lux 20 gibt es noch Modusrädchen, Auslöser mit Zoomring und Ein/Aus-Schalter. Auf die eigentlich überflüssigen Kennzeichnungen des Mikrofons und der kleinen GPS-Hutze verzichtet der Hersteller. Außerdem hat Leica Panasonics intelligente Automatik auf dem Moduswahlschalter von iA in A umbenannt.

Auch die Oberseite der V-Lux 20 wirkt aufgeräumter als die ihrer Panasonic-Schwester.
Auch die Oberseite der V-Lux 20 wirkt aufgeräumter als die ihrer Panasonic-Schwester.

Was gibt es sonst noch vom Design zu berichten? Die Menüs sehen bei Leica genauso aus wie bei Panasonic – dementsprechen gestaltet sich die Bedienung auch praktisch gleich. Allerdings scheint die Software bei der V-Lux 20 einen Tick schneller zu reagieren.

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Leica V-Lux 20 im Test: teurer Doppelgänger von der Panasonic TZ10

  • Am 12. Oktober 2010 um 07:23 von Jürgen Hildebrandt

    Leica V-Lux 20
    Ich habe sie mir bestellt. Sie ist teuer, sicher! Aber die bessere Software, das feintuning bei der Fertigung macht sie eben besser.
    Eine Timex z. B. zeigt mir die Uhrzeit auch wie eine Rolex an. Mit der Leica ist es, wie mit der Rolex. Es ist das Image, die Handarbeit und der künstlich erzeugte Preis, der sie zum Objekt der Begierde macht. Keiner braucht sie, aber alle, besonders die, sie sie sich nicht leiten können, hätten sie gern!
    Der Wiederverkaufswert, selbst so einer Leica, wird auch nach Jahren gut sein, während man die Lumix nur noch los wird, in dem man sie verschenk!

    Ich werde, nach ausführlichem Test, über diese Leica berichten.

    • Am 26. Oktober 2013 um 22:19 von wegwinix

      bravo, dem ist nichts hinzuzufügen

  • Am 10. Januar 2011 um 23:37 von Ingrid

    Vergleich von Lumix zu Leica
    Sie schreiben bei der Lumix TZ 10: enttäuschende Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Hat die Leica diesen Schöheitsfehler nicht? Oder werden teure Kameras anders bewertet? Ich habe schon miserable Bilder von der Leica gesehen!
    Schöne Grüße Ingrid

  • Am 9. November 2011 um 20:05 von Bernd Olbing

    Mangelhafter Service bei Leica
    Habe kürzlich die 9 Monate alte Leica V Lux 20 wegen eines Kratzers auf dem Objektiv zur Reparatur bei Leica eingesandt. Eine Reparatur bzw. ein Wechsel der Objektivgruppe wurde als nicht möglich eingestuft. Angeboten wurden eine Austausch gegen eine neue Lux 30 für 516 €.
    Unglaublich: ein Objekttivwechsel war dann in einer freien Werkstatt ohne weiteres möglich.
    Finger wege von Firmen mit einer solchen Philosophie!

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