Die R-Serie von Canon setzt sich aus insgesamt drei Modellen zusammen: Legria HF R106, Legria HF R16 und Legria HF R18. Die Camcorder bringen in genannter Reihenfolge keinen, 8 beziehungsweise 32 GByte integrierten Flash-Speicher mit. Preisvergleichsdienste listen die Modelle derzeit für 305, 325 respektive 390 Euro. Wir haben den Legria HF R16 getestet.

Design und Ausstattung

Mit seinem einfachen, aber klar strukturierten Interface ist der Canon Legria HF R16 seinen teureren Geschwistern bei der Bedienung überlegen. Insbesondere die aktuellen Mittelklasse-Modelle der HF-M-Serie leiden unter der hakeligen Touchscreen-Oberfläche. Die Einsteigergeräte verzichten glücklicherweise auf berührungsempfindliche Displays.

In der Mulde unter dem Bildschirm befindet sich eine Reihe von Tasten zum Wechseln zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus, zum Aufnehmen von zwei-, vier- oder achtsekündigen „Videoschnappschüssen“ sowie zum Umkonvertieren von HD- in SD-Material für den Upload ins Internet. Außerdem sitzen hier noch zwei Buttons zum Umschalten zwischen mehreren Wiedergabemodi und Displaydarstellungen.

Bei den Bedienelementen unter dem Bildschirm setzt Canon auf Membrantasten.
Bei den Bedienelementen unter dem Bildschirm setzt Canon auf Membrantasten.

Sämtliche Anschlüsse – Mini-HDMI, Component, Mikrofon und Kopfhörer – sitzen auf der Rückseite des Camcorders. Die Buchsen für Mikrofon und Kopfhörer sind in dieser Preisklasse eine äußerst willkommene Seltenheit. Das dürfte das Modell insbesondere für Blogger und rasende Reporter interessanter machen. Nachdem der R16 keinen Zubehörschuh mitbringt, gibt es allerdings keine Möglichkeit, ein externes Mikro am Gehäuse zu befestigen – jedenfalls ohne Zuhilfenahme von Montagekleber oder Gewebeklebeband.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Canon Legria HF R16: billiger Full-HD-Camcorder mit guter Ausstattung

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *