Einsteiger-Smartphone angetestet: Samsung Wave 525 (S5250)

Samsung erweitert sein Touchscreen-Produktportfolio nach unten: In den nächsten Wochen kommt mit dem Wave 525 ein neues Handy mit dem hauseigenen Bada-Betriebssystem auf den Markt. Der Preis wird wohl unterhalb der 200-Euro-Marke liegen, an Bord sind WLAN, GPS und Bluetooth, aber kein UMTS. Wir hatten die Möglichkeit, uns einen Prototypen näher anzusehen.

Das erfolgreiche Samsung-Handy Wave bekommt Geschwister: Die Koreaner bringen mit dem Wave 525 und dem Wave 533 gleich zwei neue Modelle auf den Markt. Beide zielen auf das Marktsegment unterhalb des ersten Wave – sie sind ein Stück günstiger und nicht ganz so gut ausgestattet. Wir hatten die Möglichkeit, uns Prototypen der beiden Geräte näher anzusehen.

Das Wave 525 ist das neue Einsteigergerät der Serie. Es unterscheidet sich nur durch das Fehlen der Slider-QWERTZ-Tastatur vom 533. Preisvergleichsdienste listen das reine Touchscreen-Modell bereits ab knapp 180 Euro.

Design

Schon auf den ersten Blick unterscheidet sich das 525 stark vom ersten Samsung Wave. Die Vorderseite wird zwar auch hier von einem Touchscreen dominiert, aber die Finessen des Designs fehlen einfach: eckige Tasten, flacher Aufbau. Wer es einfach mag, wird dennoch zufrieden sein.

Die Anzeige des 525 ist mit 3,2 Zoll minimal kleiner als die des großen Bruders (3,3 Zoll). Schwerer ins Gewicht fallen da schon eher die technischen Unterschiede: Anstelle des revolutionären, leuchtenden und gestochen scharfen Super-AMOLED-Displays kommt beim günstigen Modell „nur“ ein normales LCD zum Einsatz. Es löst mit 240 mal 400 Pixeln deutlich weniger Bildpunkte auf als das Super-AMOLED (480 mal 800) und wirkt dementsprechend lange nicht so scharf. Nur, um das klarzustellen: Schlecht ist die Anzeige nicht. Aber sie ist eben auch lange nicht so gut wie die des Wave S8500.

Darüber hinaus ist es schade, dass Samsung eine Scheibe aus Kunststoff verbaut. Das sieht auf Anhieb nicht so hochwertig aus, fühlt sich nicht so gut an und verkratzt schneller als die vergleichsweise stabile und kratzresistente Scheibe beim großen Bruder. Erstaunlicherweise hat aber zunächst die aus schwarzem Plastik gefertigte Rückseite erste Mini-Kratzer gezeigt – sie ist wohl empfindlicher als das Plexiglas. Apropos, kleine raue „Noppen“ auf dem Akkudeckel sorgen hier für ein etwas höherwertiges Gefühl. An das Metallgehäuse des S8500 kommt das Wave 525 damit aber bei weitem nicht heran.

Auf der Rückseite befindet sich die Linse der 3,2-Megapixel-Kamera. Einen Blitz oder eine Foto-LED hat das 525 leider nicht.

Seitlich läuft ein Band aus Kunststoff im Look von dunklem Chrom um das Gehäuse. Es wird nicht, wie bei vielen anderen Handys, von Tasten unterbrochen: Der Wippschalter zur Lautstärkeregelung, der Samsung-typische Ein-Aus-Lock-Taster sowie der leider einstufige Kamera-Auslöser befinden sich unterhalb des Chromrahmens.

Oben hat Samsung die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse zum Anschluss von Standard-Kopfhörern untergebracht. Perfekte Position: So kann man das Handy auch dann noch in die Tasche stecken, wenn ein massiver Stecker eines hochwertigen Headsets angestöpselt ist. Daneben befindet sich die Micro-USB-Buchse zum Laden und zum Übertragen von Daten. Sie ist vorbildlich von einem Schieber geschützt – andere Hersteller sollten sich daran ein Beispiel nehmen.

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