Das Chassis der 15,6-Zöllers ist aus anthrazitfarbenem Kunststoff. Die Oberflächen erinnern entfernt an ein Korbgeflecht und sind erfreulicherweise nicht glänzend, sondern matt. Leider besteht der silberfarbene Zierrand nicht aus Metall, sondern ebenfalls aus Kunststoff. Insgesamt ist das MSI solide verarbeitet und stabil. Eine angenehme Ausnahme zu Zeiten des typischen Klavierlackschwarz: Fingerabdrücke sind auf dem Gehäuse nicht zu sehen.

Auf der linken Seite sind zwei USB-Schnittstellen sowie der HDMI-Port zu finden, auf der rechten Seite ein Gigabit-Ethernet-Port, VGA und eine USB-/eSATA-Kombination. Wenn man eine eSATA-Festplatte angeschlossen hat, bleiben noch zwei USB-Ports. Firewire ist nicht integriert. Auch einen Expresscard-Slot sucht man vergebens. Auf der Vorderseite hat MSI einen SD-Speicherkartenleser integriert.

Das 15,6-Zoll-Display löst die für dies Geräteklasse üblichen 1366 mal 768 Pixel auf. Leider kommt es aufgrund der spiegelnden Beschichtung zu deutlich sichtbaren Reflexionen.

Die Chiclet-Tastatur (kleine Abstände zwischen flachen Tasten) mit Ziffernblock erfreut mit einem gut definieren Druckpunkt. Die nur eine Zeile flache Enter-Taste trübt den positiven Eindruck allerdings etwas. Zudem könnte das Geräusch beim Tippen etwas satter sein. Insgesamt lässt es sich auf dem FX 600 komfortabel schreiben. Mit dem deutlich angerauten und ausreichend großen Multitouch-Mousepad lässt sich der Mauszeiger präzise steuern.

Leistung

Ein Intel Core i5 450 treibt das MSI-Notebook an. Der Doppelkerner mit Hyperthreading ist mit 2,4 GHz getaktet. Turbo Boost übertaktet einzelne Kerne auf 2,66 GHz, wenn andere nicht voll ausgelastet sind. Das steigert die Performance bei Anwendungen, die nicht auf mehrere Cores optimiert sind. Hardwarebeschleunigte AES-Verschlüsselung bietet der i5-450 nicht.

MSI hat die in die CPU integrierte Grafikeinheit (Intel Graphics HD) um eine Nvidia Geforce GT 325 ergänzt. Die Optimus-Technologie schaltet die DirectX-10.1-GPU bei anspruchsvolleren Aufgaben wie 3D-Spielen oder Videoencoding zu. Beim Surfen oder Office-Anwendungen ist nur die stromsparende Intel-Grafk aktiv.

Im 3D Mark 2006 erreicht das Notebook dank der Nvidia-GPU 6101 Punkte – ein guter Wert. Damit ist Spielen in nativer Auflösung bei den meisten aktuellen Games kein Problem. Nur wer höchste Grafikqualität möchte, sollte sich nach einem Gerät mit schnellerer Grafik umsehen. Was die Geforce 325 neben 3D-Beschleunigung leistet, zeigt die Encoding-Software Cyberlink Mediashow Expresso: Mit GPU-Unterstützung dauert die Konvertierung eines 2-Minuten-Videos nur 71 Sekunden, ohne sind es 107 Sekunden.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu MSI FX 600 im Test: flottes Notebook mit Wireless-Display-Technik

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *