Die vierte Generation des iPod Touch ist ein Rückschritt. Zumindest, was das Design angeht, denn der Player ist jetzt wieder quadratisch – wie schon zwischen 2006 und 2008. Im Vergleich zum früheren Einsteiger-iPod mit dem eckigen Gehäuse sind allerdings einige nette Ausstattungsmerkmale hinzugekommen.

Der neue iPod Shuffle ist in den Farben Silber, Grau, Blau, Pink und Orange erhältlich – und zwar ab sofort für 49 Euro mit 2 GByte Flash-Speicher.

Design

Wer sich nicht mehr an die Optik des letzten iPod der dritten Generation erinnern kann, ist vermutlich nicht allein. Das tastenlose, rechteckige Begleiterchen hat sich nicht sonderlich eingeprägt. Sein einziges echtes Highlight war die komplette Sprachsteuerung – inklusive Voice-Over, bei dem eine synthetische Stimme über Menüpunkte, Songnamen und Akkustatus infomiert hat.

Die nun neue, vierte Generation des iPod Shuffle sieht wieder eher so aus wie die zweite Ausführung. Eigentlich ist sie ihr sogar sehr ähnlich – nur echte Kenner werden die beiden Geräte auseinanderhalten können, wenn sie nicht gerade direkt nebeneinanderliegen. Der neue MP3-Player ist noch etwas quadratischer und misst gerade einmal 2,9 mal 3,2 Zentimeter bei einer Bauhöhe von niedlichen 8,7 Millimetern mit Clip. Vom Volumen her entspricht das etwa zwei Zuckerwürfeln, vom Gewicht her aber eher vier Zuckerwürfeln: Der Shuffle bringt 12,5 Gramm auf die Waage. Etwas gewachsen ist übrigens das Vier-Wege-Pad. Jetzt lässt es sich noch besser bedienen.

Ein weiterer Design-Unterschied ist, dass sich nun alle Elemente abgesehen von den Tasten auf der Vorderseite oben befinden – also Kopfhörerbuchse, Einschalter, Voice-Over-Taste und Wiedergabemodus. Unten und an den Seiten ist der kleine iPod nun komplett glatt. Das trägt durchaus zu seiner Eleganz bei.

Eine Beschwerde haben wir dennoch, was das Design angeht. Der Befestigungsclip ist etwas fummelig – so ist es kaum möglich, den Player an der Kleidung oder an einer Tasche zu befestigen, ohne das aktuelle Lied zu überspringen. Die zweite Generation des Shuffle hat genau diesen Punkt umschifft, indem das Bedienelement leicht nach rechts verschoben war. Aber gut – dieser iPod heißt ja nicht umsonst Shuffle. Dann wechseln wir das Lied eben auch zwischendurch. Denn wer die volle Kontrolle über seine Musiksammlung haben möchte, sollte ohnehin lieber in ein etwas größeres Modell mit Display investieren.

Übrigens: In der Praxis haben sich die extrem kleinen Abmessungen des Shuffle durchaus auch negativ bemerkbar gemacht. Wir hören immer wieder, dass der kleine iPod ähnlich wie einzelne Socken für Wochen verschwindet – in Rucksäcken und Handtaschen, beispielsweise, und nach stundenlanger, erfolgloser Suche Wochen später einfach wieder auftaucht. Vielleicht ist das ein kleiner Wink des Schicksals – und man sollte durchaus überlegen, den MP3-Player in einer knalligen Farbe zu kaufen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Schon im Test: neuer iPod Shuffle, jetzt wieder im alten Design

  • Am 8. September 2010 um 20:13 von viz94

    ?
    Wo bleibt der nano Test?

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