Die schlanke Digicam hat mit Kamera hat Foto-Handys einiges voraus. Sie bietet einen optischen Zoom, mehr Einstellungsmöglichkeiten, kürzere Auslöseverzögerungen und hält dank eines vernünftig dimensionierten Akkus auch recht lange durch. Allerdings darf man in dieser Preisklasse auch keine Wunder erwarten. Wer in geschlossenen Räumen oder im Halbdunkel ohne Blitz fotografieren möchte, gerne Actionbilder schießt oder sich eine hohe Schärfe erwartet, wird für 100 Euro nirgends zufriedenstellende Ergebnisse erhalten.

Design

Die Nikon S3000 sieht nach mehr aus als die meisten Kameras im Preisbereich um die 100 Euro. Das superschlanke Metallgehäuse fühlt sich hochwertig an und steht in sechs verschiedenen Farben zur Auswahl: Schwarz, Silber, Magenta, Grün, Blau, Orange und Rot. Auf der Vorderseite befindet sich ein vierfach vergrößerndes Objektiv, hinten gibt es ein 2,7 Zoll großes Display – also keine Überraschungen. Trotz der kompakten Abmessungen liegt die Kamera gut in der Hand. Einen Handgriff gibt es zwar nicht, die mitgelieferte Trageschlaufe sorgt aber für mehr Sicherheit.

Schnörkellos: Auf der Oberseite der Nikon Coolpix S3000 befinden sich nur Ein/Aus-Schalter und Auslöser samt Zoomring.
Schnörkellos: Auf der Oberseite der Nikon Coolpix S3000 befinden sich nur Ein/Aus-Schalter und Auslöser samt Zoomring.

Wer schon einmal eine digitale Kamera in den Fingern hatte, dürfte sich bei der S3000 sofort zurechtfinden: Die Bedienung ist sehr einfach. Oben gibt es Ein/Aus-Schalter und Auslöser mitsamt Zoomring. Die restlichen Tasten sitzen rechts neben dem Bildschirm. Der Scene-Button bringt die verschiedenen Aufnahmeprogramme auf das Display, der Wiedergabe-Knopf dient zum Anzeigen der aufgenommenen Fotos und Videos, und die Menü-Taste führt in die Einstellungen der Kamera. Für die Navigation durch die diversen Dialoge dient ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Ok-Taste. Außerdem hält das Pad zum direkten Konfigurieren von Blitz, Selbstauslöser, Belichtungsausgleich und Makromodus her. Die Menüs sind leicht zu durchschauen und sinnvoll in grunsätzliche Einstellungen sowie Parameter für die Foto- und Videoaufnahme unterteilt.

Die nach den Standards des japanischen Interessenverbands für Fotografie CIPA gemessene Akkulaufzeit beträgt 220 Fotos. Bis der Stromspeicher im Ladegerät vollgetankt ist, vergehen etwa zwei Stunden. Alternativ lässt sich die Kamera auch via USB am Rechner laden. Auf der Unterseite der Kamera – neben dem Fach für Akku und Speicherkarte – sitzt ein kombinierter USB/AV-Anschluss. Einen HDMI-Port gibt es nicht.

Wer schon einmal eine Digitalkamera in den Fingen hatte, wird mit der S3000 problemlos zurechtkommen.
Wer schon einmal eine Digitalkamera in den Fingen hatte, wird mit der S3000 problemlos zurechtkommen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Nikon Coolpix S3000: 100-Euro-Kompaktkamera für Einsteiger

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *