Offizielle App der Deutschen Post AG: Post Mobil für Android

Die Zeiten, in denen man noch per Hand geschrieben hat, um sich mit seinen weit entfernt wohnenden Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten auszutauschen, gehören zwar so langsam der Vergangenheit an, aber so ganz ausgerottet sind der traditionelle Brief und die Postkarte noch nicht. Und solange man noch keine Pakete mit Weihnachtsplätzchen, Wollsocken und Büchern via Internet verschicken kann, bleibt selbst dem Android-Nutzer ein gelegentlicher Gang zur nächsten Postfiliale nicht erspart.

Das Päckchen schnürt sich leider auch noch nicht von allein, doch bei allem anderen hilft die kostenlose App der Deutschen Post. Mit wenigen Klicks findet der Anwender heraus, wo sich die nächsten Annahmestellen, Briefkästen, Paketboxen oder Geldautomaten befinden. Die App Post Mobil ermittelt wahlweise anhand einer eingegeben Adresse oder der eigenen Position die nächstgelegenen Treffer.

Dank der Sendungsverfolgung behält der Nutzer außerdem seine Pakete und Briefe immer im Auge. Dazu gibt er die elf- beziehungsweise zwölfstellige Sendungsnummer ein und bekommt Sekunden später den aktuellen Status auf dem Display angezeigt. Das ist eine praktische Funktion, wenn man beispielsweise mal wieder bei eBay zugeschlagen hat und sich nach einer Woche noch fragt, wo denn eigentlich der ersteigerte Artikel bleibt.

Das Schreibcenter der Deutschen Post erlaubt es, Briefe und Postkarten bequem online am Rechner zu verfassen. Die Post druckt und frankiert die Sendungen selbstständig und liefert sie wie gewohnt aus. Diese Funktion soll in Kürze auch für Android-Smartphone-Besitzer zur Verfügung stehen. Allerdings wird die Postkarte dann um einiges teuerer. Zum anfallenden Porto kommen 1,45 Euro für die Produktion hinzu.

Wer generell wissen möchte, was eine Postkarte, ein Standard-, ein Kompakt- oder ein Maxibrief kosten und wie sie sich unterscheiden, bekommt unter Preise und Formate einen kurzen Überblick über die Produkte der Post und deren Portogebühren für den Versand innerhalb Deutschlands.

Das Porto wird normalerweise durch den Kauf einer Briefmarke bezahlt, die in die rechte obere Ecke der Sendung geklebt wird. Den Gang zur nächsten Postfiliale oder zum nächsten Briefmarkenautomat kann sich der Anroid-Nutzer sparen. Dank Handyporto besteht die Möglichkeit, virtuelle Briefmarken per SMS oder mit einem Anruf vom Smartphone aus zu erwerben. Anstatt der Marke schreibt der Anwender einfach eine zwölfstellige Nummer auf das Paket oder den Brief. Für diese Bequemlichkeit muss er jedoch tiefer in die Tasche greifen. Zudem fallen auch noch Kosten für das Senden der Kurznachricht beziehungsweise für den Anruf an. Wäre das Schreibcenter schon integriert und das Handyporto nicht fast doppelt so teuer wie normal, gäbe es an der App Post Mobil kaum etwas auszusetzen.

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