WLAN- und Internet-Bilderrahmen: Facebook, Flickr & Co. auf dem Digiframe

Facebook als Bildergrab? Nein danke! Erst in einem digitalen Bilderrahmen kommen Urlaubsbilder, Schnappschüsse oder Portrait-Fotos richtig gut zur Geltung. Bei einigen Geräten klappt das Betanken sogar drahtlos per WLAN oder über das Internet. Wir zeigen, was die Funk-Bilderrahmen leisten.

Fotografieren ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen: Laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) wird sich in diesem Jahr jeder achte Bundesbürger eine neue Digitalkamera kaufen. Ähnlich sieht es auch bei den Handynutzern aus, denn nur jeder sechste verwendet das Gerät ausschließlich zum Telefonieren. Bei rund 48 Prozent der Nutzer ersetzt das Mobiltelefon mittlerweile die Digitalkamera.

Telefonieren ist nur die halbe Miete: Fast 50 Prozent der Handynutzer setzen ihr Mobiltelefon zum Fotografieren ein.
Telefonieren ist nur die halbe Miete: Fast 50 Prozent der Handynutzer setzen ihr Mobiltelefon zum Fotografieren ein.

Nur ein Bruchteil der digitalen Bilderflut schafft es allerdings bis aufs Papier. Die meisten Fotos landen schlichtweg auf CD, Festplatte oder Speicherkarte und werden meistens für immer vergessen, obwohl sich so manch gelungener Schnappschuss darunter verbirgt.

Social Media auf dem Bilderrahmen

Wer die Lieblingsbilder stets im Blick behalten will, muss sie nicht zwangsläufig ausdrucken und ins Fotoalbum kleben. Mit einem digitalen Bilderrahmen lassen sie sich deutlich komfortabler und ansprechender zur Schau stellen. Dann genügt ein Knopfdruck, um die Bilder ansprechend zu präsentieren, zum Beispiel im Diashow-Modus.

Einige Bilderrahmen sind mit einer WLAN-Schnittstelle ausgestattet. Sie nehmen ebenso wie ihre kabelgebundenen Kollegen Fotos über eine USB-Verbindung oder von Speicherkarte auf, können sie aber zusätzlich auch per Funk von der PC-Festplatte oder via Internet empfangen. Das macht sie mit Abstand zur interessantesten Bilderrahmen-Produktsparte. Je nach Anbieter und Rahmen funktioniert das über spezielle Webseiten wie zum Beispiel der Kodak Gallery oder über Social-Media-Seiten wie Flickr und Picasa. Einige Geräte holen sich Bilder auch mittels RSS-Feed oder spielen Webradio-Sendungen über ihre integrierten Lautsprecher ab.

Pflichtausstattung WLAN-Router

Wer Fotos an einen WLAN-Bilderrahmen schicken will, braucht das dazu passende drahtlose Netzwerk. Soll sich das Gerät auch mit dem Internet verbinden, bringt man beides am besten mit einem WLAN-Router unter einen Hut. Dafür geeignete Geräte sind zum Beispiel die verschiedenen WLAN-Varianten der beliebten AVM Fritzbox oder Router von Belkin oder Netgear.

Allrounder: Damit WLAN-Bilderrahmen Fotos aus dem Web holen, braucht es einen geeigneten Router wie die Fritzbox WLAN 3370.
Allrounder: Damit WLAN-Bilderrahmen Fotos aus dem Web holen, braucht es einen geeigneten Router wie die Fritzbox WLAN 3370.

Die Geschwindigkeit des drahtlosen Netzwerks spielt für die digitalen Bilderrahmen nicht die wichtigste Rolle. Gängige WLAN-Router arbeiten mindestens nach dem 802.11g-Protokoll und liefern Datenübertragungsraten von nominell 54 MBit/s. Am schnellsten sind derzeit Router mit 802.11n unterwegs – sie erreichen bis zu 600 MBit/s. Unter realen Bedingungen liegt das tatsächliche Transfertempo zwar maximal bei der Hälfte, doch das reicht immer noch aus, um selbst hochauflösende Fotos zügig Richtung Bilderrahmen zu beamen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu WLAN- und Internet-Bilderrahmen: Facebook, Flickr & Co. auf dem Digiframe

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *