Im August 2008 hat Panasonic die Lumix DMC-LX3 in den Handel gebracht. Und auch heute noch steht die Kamera wie in Fels in der schnelllebigen Brandung der Elektronikbranche, nämlich immer noch in den Regalen von Saturn & Co. Seit kurzem ist die Nachfolgerin Lumix DMC-LX5 erhältlich – und sieht auf den ersten Blick genauso aus wie die LX3. Auch ein Blick ins Datenblatt lässt auf nicht besonders viele Neuheiten schließen. Am auffälligsten sind hier noch der von 2,5- auf 3,8-fach gesteigerte optische Zoom und der Videomodus, der jetzt bei 1280 mal 720 Pixeln 30 anstelle von 24 Bildern pro Sekunde aufnimmt.

Die Auflösung beträgt zwar nach wie vor 10 Megapixel, doch es kommt ein neuer lichtempfindlicher Chip zum Einsatz. Im Gegensatz zum LX3-Bildsensor bietet er etwas größere Mikrolinsen und größere Photodioden, die – soweit die Theorie – für weniger Störungen sowie eine höhere Qualität in hellen Bildbereichen und bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen sollen. Die Rauschunterdrückung hat Panasonic ebenso überarbeitet wie die Bildverarbeitung. Die LX5 soll schneller sein als ihre Vorgängerin LX3. Eine weitere erfreuliche Kleinigkeit ist die Tatsache, dass der elektronische Sucher der DMC-GF1 nun auch in den Zubehörschuh der kompakten Lumix passt.

Design & Ausstattung

Die Panasonic Lumix DMC-LX5 ist im Vergleich zu ihrer Vorgängerin etwas gewachsen. Sie ist zwar nicht so klein wie die Canon PowerShot S95, passt allerdings immer noch in größere Hosentaschen. Das Gehäuse fühlt sich solide und hochwertig verarbeitet an und liegt gut in der Hand. Unterhalb des Zubehörschuhs auf der Rückseite befindet sich eine kleine Buchse. Er versorgt den optional erhältlichen elektronischen Aufstecksucher mit den Bilddaten.

Neben dem Zubehörschuh finden sich auf der Oberseite des Gehäuses Ein/Aus-Schalter, Aufklappblitz, Auslöser samt Zoomring, Moduswahlschalter und eine dedizierte Taste für die Videoaufnahme. Neben den obligatorischen halbautomatischen und manuellen Modi gibt es auf dem Drehrädchen auch zwei Punkte für benutzerspezifische Einstellungen. In diesen beiden Slots lassen sich insgesamt vier Konfigurationen ablegen – C1 speichert eine davon, die anderen drei sind über C2 erreichbar.

Auf dem Moduswahlschalter gibt es zwei Punkte für benutzerdefinierte Einstellungen.
Auf dem Moduswahlschalter gibt es zwei Punkte für benutzerdefinierte Einstellungen.

Panasonics intelligente Automatik ist ebenfalls an Bord. Sie erkennt das zum Motiv am besten passendste Szenenprogramm und versucht eine optimale Kombination aus ISO-Empfindlichkeit, Fokusmodus, Belichtung und so weiter zu finden. Neu hinzugekommen auf dem Moduswahlschalter ist der Meine-Farben-Modus, der einen schnellen Zugriff auf eine Reihe von Spezialeffekten gewährt, beispielsweise Retro, Monochrom, Silhouette und Lochkamera. Das Feature dürfte zwar etwas an der primären Zielgruppe der LX5 vorbeischrammen, aber schaden tut es ja nicht. Die dedizierte Taste für die Videoaufnahme ist dagegen eine sehr willkommene Neuerung.

Oben auf dem Objektiv befindet sich ein Schieber zum Umschalten zwischen verschiedenen Bildseitenverhältnissen. Auf der linken Seite des Linsentubus sitzt ein Schalter zum Wechseln zwischen Autofokus, Autofokus für Makroaufnahmen und manuellem Fokus. Wer nicht gerade irgendwelche ganz speziellen Pläne mit seinen Fotos hat, sollte das Bildseitenverhältnis auf 4:3 belassen. Denn dabei handelt es sich auch um das native Seitenverhältnis des CCD-Sensors – jede andere Einstellung reduziert die Auflösung.

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