Panasonic Lumix DMC-FZ100: Megazoom-Kamera mit schnellem CMOS-Sensor im Test

Elf Fotos mit 14 Megapixeln pro Sekunde, Full-HD- und Highspeed-Videos, manuelle Einstellungsmöglichkeiten, 24-facher optischer Zoom von 25 bis 600 Millimeter, dreh- und schwenkbares 3,0-Zoll-Display und so weiter und so fort. Die Lektüre des Datenblatts der Panasonic Lumix DMC-FZ100 kann bei Fotofans glatt für Schwindelanfälle sorgen – es scheint fast nichts zu geben, was diese Bridgekamera nicht kann. Wie sich die Wunderknipse in der Praxis schlägt, verrät der Testbericht.

Ganz egal, welche Testnote diese Kamera bekommt – es wird Leser geben, die mit dem Ergebnis alles andere als einverstanden sind. Denn einerseits überzeugt die Panasonic Lumix DMC-FZ100 mit extrem vielen Features wie Full-HD-Videofunktion, 24-fach-Zoom, Highspeed-Serienbildmodus et cetera pp. Aber auf der anderen Seite steckt im Herzen der 400 Euro teuren Digicam eben einfach nur ein kleiner Bildsensor. Und damit lässt sich einfach nicht die Fotoqualität erzielen, wie sie Einsteiger-DSLRs bieten, die bereits für ähnlich viel Geld den Besitzer wechseln. Ob die Kamera phänomenal gut oder eben mäßig ist, darüber entscheiden die Präferenzen des einzelnen Fotografen.

Design

Das Gehäuse der Panasonic Lumix DMC-FZ100 misst 12,4 mal 9,5 mal 8,1 Zentimeter. Damit passt es beim besten Willen nicht mehr in die Hosen-, aber zumindest noch in große Jackentaschen. Mit ihrem Kampfgewicht von 540 Gramm macht sie sich dann allerdings schon deutlich bemerkbar. Das Kleid der Kamera besteht zwar aus Kunststoff, macht aber einen hochwertig verarbeiteten und soliden Eindruck. Daumenablage auf der Rückseite und Handgriff auf der Vorderseite sind mit einer griffigen Beschichtung versehen. Das Gehäuse liegt gut in der Hand.

Optisch wirkt die FZ100 auf den ersten Blick wie eine kleine Spiegelreflexkamera. Dafür sind in erster Linie der ausgeprägte Handgriff und der mächtige Objektivtubus verantwortlich, der die Linsenelemente des 24-fachen optischen Zooms beherbergt. Außerdem finden sich zahlreiche weitere DSLR-typische Merkmale auf dem Gehäuse. Vorne oben auf dem Griff sitzt der Auslöser samt Zoomring, dahinter folgen eine dedizierte Aufnahmetaste, ein Knopf zum Konfigurieren des Serienbildmodus sowie Ein/Aus-Schieber. Links daneben bringt Panasonic den Moduswahlschalter unter, den sich insgesamt 14 verschiedene Aufnahmeprogramme teilen. Daneben sitzt eine Erhebung, die auf der Rückseite den elektronischen Sucher beinhaltet sowie auf der Oberseite Ausklappblitz, Stereomikrofon und Zubehörschuh beherbergt.

Hinten am Gehäuse dominiert der 3,0 Zoll große Bildschirm. Er bietet eine mit 460.000 Pixeln (480 mal 320 Bildpunkte) angenehm hohe Auflösung. Dank der dreh- und schwenkbaren Aufhängung leistet es auch bei schwierigen Aufnahmesituationen – etwa über Kopf, aus der Hüfte oder um die Ecke – gute Dienste. Der elektronische Sucher steht in Sachen Auflösung mit 201.600 Pixeln leider deutlich schlechter da. Er eignet sich eher für Notfälle, beispielsweise, wenn auf dem Hauptdisplay aufgrund intensiver Sonneneinstrahlung nichts mehr zu erkennen ist. Die Mini-Anzeige hinter dem Okular ist definitiv ein nettes Plus. Dank der Vergrößerungsfunktion beim manuellen Fokussieren eignet sie sich trotz der niedrigen Auflösung auch zum Scharfstellen.

Das 3,0 Zoll große Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Zum Schutz vor Kratzern lässt es sich bei Nichtbenutzung auch verkehrtherum zuklappen.
Das 3,0 Zoll große Display ist dreh- und schwenkbar aufgehängt. Zum Schutz vor Kratzern lässt es sich bei Nichtbenutzung auch verkehrtherum zuklappen.

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