Neue MacBooks und neues Mac OS X? Live von der Apple-Pressekonferenz

Apple-Event: Back to the MacHeute darf Steve Jobs mal wieder auf die Bühne: Es gibt Neuigkeiten rund um die Macs. Im Verdacht stehen derzeit in erster Linie neue MacBooks mit schnelleren Prozessoren und Grafikkarten sowie ein neues MacBook Air. CNET ist live bei der Pressekonferenz in Cupertino vor Ort. Wir haben uns an anderer Stelle schon Gedanken darüber gemacht, was uns heute Abend erwarten könnte – unsere Spekulationen findet Ihr hier. Diesen Blog werden wir während der Konferenz regelmäßig auf den neuesten Stand bringen – F5 lohnt sich.

Jetzt geht's los. Die Journalisten warten gespannt auf Steve Jobs.
Jetzt geht’s los. Die Journalisten warten gespannt auf Steve Jobs.

Update 19.03 Uhr: Steve Jobs betritt unter Beifall die Bühne.

Steve Jobs betritt die Bühne. Doch zunächst wird Tim Cook, COO von Apple, etwas über den Status Quo bei den MacBooks erzählen.
Steve Jobs betritt die Bühne. Doch zunächst wird Tim Cook, COO von Apple, etwas über den Status Quo bei den MacBooks erzählen.

Update 19.07 Uhr: Die MacBooks machen 33 Prozent des Gesamtumsatzes von Apple aus. Laut Cook spülen die Notebooks also 22 Milliarden Dollar nach Cupertino. Allein im Jahr 2010 wurden 14 Millionen Macs verkauft – dreimal so viele wie noch vor fünf Jahren. Weltweit soll es derzeit 50 Millionen Mac-User geben.

Update 19.10 Uhr: Auch bei den Entwicklern von Software werden die Macs immer beliebter. Im Moment zählt Apple 600.000 registrierte Developer, jeden Monat kommen derzeit 30.000 dazu. Auf der ganzen Welt haben bereits 75 Millionen Menschen einen Apple Store besucht.

Update 19.14 Uhr: Die erste Neuerung ist da: iLife ’11. Das Verschicken von Fotos soll einfacher werden, es gibt ein paar Extra-Features für Facebook, neue Vollbild- und Wiedergabemodi sowie einen „großen Sprung bei Büchern“ – was auch immer das heißen mag.

iLife ist Apples Sammlung von diversen Foto-, Video- und Musikbearbeitungsprogrammen, darunter GarageBand, iPhoto und iMovie.
iLife ist Apples Sammlung von diversen Foto-, Video- und Musikbearbeitungsprogrammen, darunter GarageBand, iPhoto und iMovie.

Update 19.20 Uhr: Es gibt ein neues Tool zum Zusammenbasteln von Büchern. So lässt sich beispielsweise eine Gallerie direkt in ein Fotoalbum umwandeln und mit zusätzlichen Texten und Stilen versehen. Die Werke stellt die Software dann in einem virtuellen Bücherregal ab. Wer möchte, kann die Fotoalbum auch gleich online bestellen und bekommt sie in gedruckter Form zugeschickt.

Update 19.30 Uhr: Steve Jobs ist zurück auf der Bühne. Jetzt geht es um iMovie ’11. Neu hinzugekommen sind diverse Audio-Effekte, die beispielsweise Stimmen mit Effekten à la „Darth Vader“ oder „Robot“ verfremden. Außerdem gibt es jetzt eine Funktion, die nach dem Vorbild diverser Kinofilme Trailer zusammenbaut. Für peinliche Fehltritte von Freunden gibt es eine „Instant-Replay“-Funktion, die an der gewünschten Stelle im Video eine Zeitlupe einbaut.

Das neue iMovie soll einfacher zu bedienen sein und dennoch mehr Funktionen bieten.
Das neue iMovie soll einfacher zu bedienen sein und dennoch mehr Funktionen bieten.

Update 19.32 Uhr: Im Dock von Steve Jobs Demo-MacBook findet sich ein Icon, das verdächtig nach FaceTime aussieht. Wir sind gespannt.

Update 19.45 Uhr: Wo sind die neuen MacBooks? Es geht immer noch um iLife ’11 – beziehungsweise um GarageBand. Gerade zeigt Product Manager Xander Soren die Neuerungen bei der Musikbearbeitungssoftware. Beim Zusammenschneiden von verschiedenen Tonspuren lässt sich jetzt beispielsweise mit dem „GrooveMatching“-Feature der Rhythmus anpassen. Soren bezeichnet die Funktion als „Rechtschreibkorrektur für schlechte Musik“. Wer gerade ein Instrument lernt, findet bei GarageBand außerdem ein paar neue Übungen.

Update 19.49 Uhr: Steve Jobs steht wieder auf der Bühne. Das neue iLife ’11 ist ab heute in den USA erhältlich und auf allen neuen Macs vorinstalliert. Das Upgrade von der alten Version kostet 49 Dollar.

Update 19.51 Uhr: Jetzt ist FaceTime an der Reihe: Seit dem Release wurden 19 Millionen Geräte (iPhone und iPod Touch) verkauft, die die mobile Bildtelefonie unterstützen. Ab sofort funktioniert der Videochat auch mit Macs.

Nicht-Apple-Geräte bleiben bei FaceTime wie gehabt außen vor.
Nicht-Apple-Geräte bleiben bei FaceTime wie gehabt außen vor.

Update 19.57 Uhr: Kurz und knackig: Das war’s schon mit FaceTime. Jetzt ist das neue Mac OS X an der Reihe – Mac OS X Lion. Es sollen diverse Features von iPhone, iPod Touch und iPad ihren Weg zurück auf die Macs finden. Steve Jobs nennt den App Store und Multitouch-Gesten.

Roar: Die neueste Version von Mac OS X hört auf den Namen "Lion".
Roar: Die neueste Version von Mac OS X hört auf den Namen „Lion“.

Update 20.03 Uhr: Der neue Mac App Store bietet sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Apps. Die Erträge werden im Verhältnis 30 zu 70 zwischen Apple und Entwicklern geteilt. Das sogenannte „Launchpad“ ist der neue Homescreen für alle heruntergeladenen Apps.

Mac OS X Lion bringt einen App Store mit.
Mac OS X Lion bringt einen App Store mit.

Update 20.10 Uhr: Auf der Pressekonferenz gibt es lediglich eine Beta-Version von Mac OS X Lion zu sehen. Das Betriebssystem soll im Sommer 2011 fertig sein. Der Mac App Store soll allerdings schon in genau 90 Tagen per Update auch unter Mac OS X Snow Leopard verfügbar sein.

Dieses Bild zeigt den neuen Mac App Store. Programme lassen sich jedoch auch wie bisher einfach herunterladen und installieren.
Dieses Bild zeigt den neuen Mac App Store. Programme lassen sich jedoch auch wie bisher einfach herunterladen und installieren.

Update 20.13 Uhr: Steve Jobs kommt zum Thema der Veranstaltung zurück: „Back to the Mac“. Jetzt gibt’s die neue Hardware. „Was würde passieren, wenn ein MacBook ein iPad trifft?“

MacBook trifft iPad - was kommt unterm Strich bei heraus?
MacBook trifft iPad – was kommt unterm Strich bei heraus?

Update 20.18 Uhr: Jetzt ist es raus, es wird ein neues MacBook Air geben. An der dicksten Stelle ist es 1,7 Zentimeter dick, das Gewicht liegt bei 1,3 Kilogramm. Wie bei den Pro-MacBooks steckt die Hardware in einem Unibody-Gehäuse. Das Display misst 13,3 Zoll, verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung und löst 1440 mal 900 Pixel auf. Für Rechenleistung sorgt ein Core-2-Duo-Prozessor, um die Grafik kümmert sich eine Nvidia GeForce 320m.

Rank und schlank: Steve Jobs präsentiert das neue MacBook Air. Es bringt eine Kamera für FaceBook-Videotelefonate mit.
Rank und schlank: Steve Jobs präsentiert das neue MacBook Air. Es bringt eine Kamera für FaceBook-Videotelefonate mit.

Update 20.21 Uhr: „Das ist noch nicht alles. Das MacBook Air hat noch einen kleinen Bruder“, so Steve Jobs. Es wird auch eine kleinere Version mit 11,6-Zoll-Display geben, die lediglich 1,04 Kilogramm wiegt. Das Datenblatt ist mit dem des großen MacBook Air identisch – einzige Ausnahme neben der Bilddiagonale: Die Displayauflösung beträgt 1366 mal 768 Pixel.

Update 20.23 Uhr: Jetzt sind die Preise da: Die 11-Zoll-Version kostet mit 64-GByte-SSD 999, mit 128 GByte 1199 Dollar. Die Preise lassen sich vermutlich eins zu eins in Euro übersetzen. Das größere MacBook Air kostet mit 128 GByte Speicherkapazität 1299 , mit 256 GByte 1599 Dollar. Die beiden Flunder-MacBooks sind ab sofort erhältlich.

Diese Tabelle zeigt die verschiedenen Preise für die unterschiedlichen MacBook-Air-Versionen in den USA.
Diese Tabelle zeigt die verschiedenen Preise für die unterschiedlichen MacBook-Air-Versionen in den USA.

Update 20.30 Uhr: Das war’s für heute. Wir werden zeitnah ausführlich über die neue Hard- und -Software von Apple berichten.

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