KeepScreen für Android steuert den Display-Timeout

Neben den System-Komponenten und der aktiven WLAN-Verbindung verbraucht das Display des Android-Smartphones am meisten Strom. Zudem treten mit jeder „Leuchtstunde“ bei den gelegentlich verbauten OLED-Panels Verschleißerscheinungen auf. Deswegen ist es auch sinnvoll, dass sich der Bildschirm standardmäßig nach einer gewissen Zeit abschaltet. Liest man jedoch gerade eine News oder schaut sich ein Flash-Video im Webbrowser an und tippt dabei nur selten auf den Touchscreen, kann es ganz schön nervig sein, wenn der Bildschirm alle dreißig Sekunden schwarz wird und man das Mobiltelefon aufs Neue entsperren muss.

Wenn es nötig ist, lässt sich der Schlafmodus zwar auch jedes Mal in den Einstellungen per Hand deaktivieren, doch viel bequemer geht es mit der kostenlosen App KeepScreen. Das simple Tool macht eigentlich nichts anderes, als das Display daran zu hindern, sich abzuschalten. Der Clou daran ist jedoch, dass man individuell festlegen kann, bei welcher Anwendung die App den Bildschirm aktiv hält.

Dazu wählt der Nutzer unter dem Menüpunkt Applications einfach die gewünschten Anwendungen per Fingertipp aus. Damit das Display aktiv bleibt, muss der Smartphone-Besitzer noch den KeepScreen-Service aktivieren. Sobald er nun eine der ausgewählten Apps startet, lässt ein kleines Symbol in der Statusleiste erkennen, das KeepScreen aktiv ist. Wechselt er wieder zurück auf den Homescreen oder startet eine andere Anwendung, schaltet sich der Bildschirm wie gewohnt ab. Falls erwünscht, reguliert die App auch gleich die Displayhelligkeit. Jedoch kann man nur zwischen zwei Optionen – Maximal und Minimal – wählen und diese nicht für jede App einzeln festlegen. Ansonsten ist KeepScreen ein nützlicher Helfer und funktioniert genau so, wie man es sich vorstellt.

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