Mit dem Cedar beweist Sony Ericsson, dass man nicht zwangsläufig hässlich sein muss, nur weil man Mutter Natur nicht ganz so arg auf die Zehen steigt. Ganz im Gegenteil: Das Cedar ist eines der attraktivsten der zuletzt veröffentlichten Modelle des Herstellers und bietet ein schickes, zweifarbiges Design sowie eine nicht nur visuell, sondern auch haptisch ansprechende Ziffern-Tastatur.

Design

Das Mobiltelefon ist mit Abmessungen von 11,1 mal 4,9 mal 1,6 Zentimetern zwar nicht besonders klein, dafür aber leicht: Mit 84 Gramm belastetet es die Tasche kaum. Die einzige echte Kritik am Design des Cedar betrifft seine Ergonomie: Die Rückseite des Handys krümmt sich an beiden Enden, was einen festen Griff manchmal etwas schwierig werden lässt. Denn da sich der größte Teil des Gewichts auf die Mitte des Geräts konzentriert, kann es einem regelrecht aus der Hand flutschen, wenn man es am unteren Ende zu stark festhält.

Die gewölbte Rückseite des Cedar sieht gut aus, sorgt aber dafür, dass das Handy nicht sonderlich sicher in der Handfläche sitzt.
Die gewölbte Rückseite des Cedar sieht gut aus, sorgt aber dafür, dass das Handy nicht sonderlich sicher in der Handfläche sitzt.

Mit 280 MByte Onboard-Speicher bietet das Cedar nur mäßig viel Platz für Fotos, Videos und Musiktitel. Die Kapazität lässt sich mittels microSD-Speicherkarten um bis zu 16 GByte erweitern. Der Kartenslot befindet sich unter der Akkuabdeckung. Im Lieferumfang ist allerdings keine microSD-Karte enthalten.

Eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse erlaubt den Anschluss von Standard-Kopfhörern oder externen Lautsprechern, so dass das Cedar auch im Multimedia-Bereich ganz gut unterwegs ist. Auch die vorinstallierte Media-Player-Software überzeugt. Sie basiert auf Sony Ericssons Walkman-Programm und bietet überdurchschnittlich viele Wiedergabefunktionen und Anpassungsmöglichkeiten für den Klang.

Ausstattung

Auf der Rückseite des Cedar befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera, die recht anständige Fotos und mäßige Videos aufnimmt. Da die Kamera aber auf ein LED-Licht beziehungsweise einen Blitz verzichten muss, sehen die Bilder und Clips bei wenig Licht ensprechend schlecht aus.

Im Gegensatz zum Elm nutzt das Cedar einen standardisierten Micro-USB-Anschluss für das Laden des Akkus und die Datenübertragung. Ein USB-Kabel liegt zwar nicht in der Verpackung, aber bei diesem Anschluss ist es fast sicher, dass man ein kompatibles Kabel irgendwo im Haus herumliegen hat. Das macht es auch einfacher, wenn man mal bei Freunden ist und seine eigene Strippe vergessen hat – man wird aller Wahrscheinlichkeit nach trotzdem den Stromspeicher betanken können.

Echte Smartphones mit Android wie das HTC Wildfire oder das Huawei Ideos werden immer billiger. Und damit schrumpft der Platz, der für nicht so smarte Phones auf dem Markt bleibt.

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