In Sachen Auflösung und Zoom reiht sich die PowerShot SX130 IS in Canons Produktpalette zwischen der PowerShot SX210 IS (14-fach-Zoom und 14 Megapixel) und der Ixus 1000 HS (10-fach-Zoom und 10 Megapixel) ein. Allerdings ist die SX130 IS das günstigste Modell des Trios – und leider auch das sperrigste. Sie eignet sich für Hobbyfotografen, die eine vergrößerungsstarke Digicam mit manueller Kontrolle über die Ergebnisse für faires Geld suchen und denen Bildqualität wichtiger ist als Geschwindigkeit.

Design

An der Optik der PowerShot SX130 IS hat Canon im Vergleich zur Vorgängerin SX120 IS kaum etwas verändert. Der Handgriff ist etwas ergonomischer geformt und oberhalb des etwas zoomstärkeren Objektivs sitzt nun ein Stereomikrofon. Abgesehen davon ist das Gehäuse immer noch klobig und schwer. Das gilt insbesondere im direkten Vergleich mit der Konkurrenz.

Mit verantwortlich für hohe Gewicht und die sperrigen Maße ist die Tatsache, dass Canon bei der Stromversorgung auf AA-Batterien setzt. Die allermeisten Hersteller verwenden inzwischen wiederaufladbare Lihtium-Ionen-Akkus. Das Durchhaltevermögen der SX130 IS ist mit Alkalibatterien vergleichsweise kurz: nach 130 Aufnahmen gehen die Lichter aus. Mit NiMH-Zellen verdreifacht sich die Laufzeit fast auf 370 Bilder.

Trotz vergleichsweise vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten geben die Bedienelemente der Canon PowerShot SX130 IS keine Rätsel auf.
Trotz vergleichsweise vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten geben die Bedienelemente der Canon PowerShot SX130 IS keine Rätsel auf.

Die Bedienelemente auf der Rückseite gleichen ebenfalls denen der SX120 IS. Ganz oben rechts neben der Daumenablage sitzt die Taste zum Wechseln in den Wiedergabemodus. Darunter finden sich Buttons für Gesichtserkennung und Belichtungskorrektur sowie ein Vier-Wege-Pad mit Scrollrädchen. Unten neben dem 3-Zoll-Display schließlich bringt Canon noch zwei Knöpfe zum Ändern der Darstellung auf dem Display und fürs Öffnen des Menüs unter.

Neben dem Navigieren durch die Menüdialoge und dem Treffen von Einstellungen dient das Vier-Wege-Pad auch zum direkten Konfigurieren von ISO-Empfindlichkeit, Blitzoptionen, Makro- und Fokusmodus sowie Selbstauslöser. In der Mitte des Pads befindet sich eine mit Func./Set beschriftete Taste, die ein Schnellmenü mit aufnahmerelevanten Parametern auf den Schirm bringt. Das Drehrädchen auf dem Vier-Wege-Pad fühlt sich gut ein und rastet ein. Dadurch fällt es nicht schwer, präzise und schnell zur gewünschten Einstellung zu navigieren. Das Bedienkonzept der SX130 IS geht auf – wir sind überzeugt.

Auf der Oberseite der Kamera befinden sich Moduswahlschalter, Auslöser mitsamt Zoomring und Ein/Aus-Taste.
Auf der Oberseite der Kamera befinden sich Moduswahlschalter, Auslöser mitsamt Zoomring und Ein/Aus-Taste.

Die Fächer für Batterien und Speicherkarte befinden sich hinter einem Türchen auf der Unterseite der Kamera. Rechts am Gehäuse sitzt eine Klappe, die einen kombinierten USB- und AV-Port verbirgt. Außerdem gibt es hier einen Anschluss für den optional erhältlichen Netzadapter.

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