Erste deutsche Google-Street-View-Schnipsel ab heute online!

Ich sehe was, was Du nicht siehst – beziehungsweise: Ich sehe was scharf, wo Du nur einen unscharfen Schmier siehst. So sieht die deutsche Street-View-Realität aus. Während sich der halbe Globus bereits seit zig Monaten nicht nur aus der Vogel-, sondern auch aus der Frosch-Perspektive betrachten lässt, musste hierzulande erst ein Marathon an Bürokratie und Datenschutz-Diskussionen überwunden werden. Das deutsche Street View startet dreieinhalb Jahre nach den USA – und später als in Wales, Mexiko, China, Neuseeland, Tschechien und sogar nach der Antarktis.

Seit heute früh gibt es eine Hand voll Sehenswürdigkeiten in deutschen Städten von unten zu bestaunen, darunter die Siegessäule in Berlin, der Königsplatz in München und zehn Fußballstadien. Nächste Woche lassen sich dann die öffentlichen Straßen der 20 größten deutschen Städte mit dem vituellen Street-View-Auto herunterbrettern. Wenn nicht noch kurzfristig eine Horde Datenschützer dazwischenfunkt – immerhin haben fast eine Viertelmillion Haushalte protestiert und verfügt, dass ihre Häuser auf den Aufnahmen unkenntlich gemacht werden. In mühsamer Handarbeit, versteht sich. (Screenshots: CBS Interactive)

Bis hier und nicht weiter: Der längliche, blau markierte Bereich zeigt das kleine Stückchen virtuelle Straße an, auf denen sich Street-View-Besucher ab heute in München bewegen können.
Bis hier und nicht weiter: Der längliche, blau markierte Bereich zeigt das kleine Stückchen virtuelle Straße an, auf denen sich Street-View-Besucher ab heute in München bewegen können.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Erste deutsche Google-Street-View-Schnipsel ab heute online!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *