What the Doodle: Online-Multiplayer-Montagsmaler für Android

Das Spielprinzip von What the Doodle ist so simpel wie genial. Ein Spieler bekommt einen Begriff vorgegeben und muss versuchen, ihn zeichnerisch darzustellen – die anderen Mitspieler raten. Wurde das Bildrätsel korrekt gelöst, startet eine neue Runde und der nächste Teilnehmer ist am Zeichenbrett. Standardmäßig besteht eine Partie aus fünf Spielern und geht über zehn Runden. Jeder Spieler ist also zweimal mit Zeichen an der Reihe und hat jeweils sechzig Sekunden Zeit, den gesuchten Begriff zu beschreiben – beziehungsweise zu „bemalen“. Regeln gibt es bei What a Doodle eigentlich nur Eine: Man darf keine Zahlen oder Buchstaben für seine grafischen Erklärungen verwenden. Wer ein Bild errät, bekommt ebenso wie der Zeichner Punkte für die Highscore-Wertung gutgeschrieben. Kommt keiner auf die richtige Lösung, schrumpft das Punktekonto des Zeichners. Der Gewinner des Spiels ist derjenige, der am Ende die meisten Punkte gesammelt hat.

Über die Tastatur kann jeder seine Lösungsvorschläge einbringen. Der Zeichner kann nur durch seine Malkünste mit seinen Mitspielern kommunizieren. Dazu stehen ihm verschiedene Farben und Linienstärken zu Verfügung, die der Kreativität keine Grenzen lassen. Zusätzlich gibt es einen Button, der den ratenden Teilnehmern durch eine Vibration signalisiert, dass ihre Vorschläge der Lösung nahe sind. Um das Spiel etwas zu erschweren, gibt es keinen Radiergummi, um einzelne Teile des Bildes wieder wegzuwischen. Entweder, man löscht alles – oder muss eben drübermalen.

Neben Partien, die für Jedermann zugänglichen sind, gibt es auch die Möglichkeit, private Runden zu starten und ungestört mit Freunden und Bekannten zu zocken. Per Fingerwisch holt man die Chat-Box auf den Schirm, um sich mit seinen Mitspieler zu unterhalten oder sie seiner Freundesliste hinzuzufügen. Während des Spiels findet sich allerdings kaum Zeit zum Chatten. Das Game ist derzeit leider nur mit englischen Begriffen zu haben, aber üblicherweise handelt es sich dabei um keinen sonderlich komplizierten Wortschatz – das alte Schul-Englisch sollte ausreichen. Und so macht What the Doodle einen Höllenspaß und frischt gleichzeitig die Englischkenntnisse auf.

Die Lite-Variante ist im Gegensatz zur Vollversion nur auf den einfachsten Schwierigkeitsgrad beschränkt. Zudem wiederholen sich auch schon mal die Begriffe, je länger man spielt. Wer das Upgrade für etwas mehr als zwei Euro im Market erwirbt, hat zusätzlich Zugang zum Team- und Freestyle-Modus. Das einzige, was den Spielspass ausbremsen könnte, ist die – je nach Tageszeit – geringe Anzahl an Spielern. Üblicherweise dauert es aber keine Minute, bis sich fünf um den Globus verteilte Spieler gefunden haben und eine neue Runde startet.

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