Casio Exilim EX-Z330 im Test: 80-Euro-Digicam mit ordentlicher Ausstattung

Keine Lust, hunderte von Euro für eine Kamera auf den Tisch zu legen? Kein Problem: Marken-Digicams wechseln bereits für weniger als 100 Euro den Besitzer. Wir haben die rund 80 Euro teure Casio Exilim EX-Z330 mit Dreifach-Zoom, 12-Megapixel-Sensor und HD-Videofunktion getestet.

Wer sich nicht mehr mit den mäßigen bis miesen Fotos seines Handys herumärgern möchte, greift wohl irgendwann doch zur Kompaktkamera. Die wesentlichen Vorteile einer eigenständigen Digitalkamera sind der optische Zoom, der ausgewachsene Blitz und die kürzeren Auslöseverzögerungen sowie besseren Fotos. Dafür muss man allerdings ein weiteres Gadget mit sich herumschleppen – und eben noch einmal Geld auf den Tisch legen. Casio begrenzt diese beiden Problemfaktoren mit Anschaffungskosten von rund 80 Euro und einem gerade einmal zwei Zentimeter dicken Gehäuse.

Design

Die Casio Exilim EX-Z330 sieht besser aus und fühlt sich besser an, als es ihr niedriger Preis vermuten lässt. Das stylische Gehäuse ist mit circa 100 Gramm extrem leicht. Das 2,7 Zoll große Display nimmt den größten Teil der Rückseite ein. Rechts neben der Anzeige gibt es noch etwas Platz für mechanische Bedienelemente. Ganz rechts oben sitzt eine dedizierte Video-Taste. Ein Druck auf den Knopf startet die Aufnahme, eine weitere Betätigung beendet das Filmen und schickt den Anwender zurück in den Fotomodus.

Weiter unten gibt es einen Wiedergabe– und einen Modus-Knopf. Darunter folgt ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Set-Taste. Zu guter Letzt bringt Casio noch eine Menu– und eine Best-Shot-Taste (BS) unter.

Auch Einsteiger in die Welt der digitalen Fotografie sollten sich bei der Casio Exilim EX-Z330 schnell zurechtfinden.
Auch Einsteiger in die Welt der digitalen Fotografie sollten sich bei der Casio Exilim EX-Z330 schnell zurechtfinden.

Sämtliche Einstellungen der Z330 lassen sich über den Dialog konfigurieren, den ein Druck auf die Menu-Taste aufs Display holt. Für einen schnelleren Zugriff auf die Parameter lässt sich auf der rechten Bildschirmseite ein Konfigurationspanel einblenden. Die vier Richtungstasten des Vier-Wege-Pads dienen zum Einstellen der auf dem Bildschirm angezeigten Informationen, des Blitzes, des Beauty-Modus, der Hautunreinheiten wegretuschiert, sowie zum Aktivieren einer Aufnahmefunktion, die die Sättigung nach oben schraubt.

Wer allerdings beispielsweise den Fokusmodus auf Makro ändern möchte, muss sich dann doch durch die Menüs hangeln. Glücklicherweise sind die Dialoge recht übersichtlich und intuitiv aufgebaut. Die Z330 bietet außerdem ein paar einzigartige Funktionen – ob nützlich oder nicht, darüber lässt sich streiten. Ein Beispiel wäre die Möglichkeit, die Form des Fokusrahmens zu verändern, etwa in ein Herz, einen Stern oder eine Blume. Mit Hilfe von optional erhältlichen Eye-Fi-SD-Karten überträgt die Exilim geschossene Fotos drahtlos auf den Computer.

Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen lediglich Ein/Aus-Schalter sowie Auslöser mitsamt Zoomring.
Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen lediglich Ein/Aus-Schalter sowie Auslöser mitsamt Zoomring.

Die Fächer für Akku und Speicherkarte befinden sich hinter einer etwas wackeligen Klappe auf der Unterseite des Gehäuses. Der Hersteller gibt ein Durchhaltevermögen von 260 Fotos an. Im Test liegen wir etwas unter diesem Wert – wer allerdings viel zoomt und Videos aufnimmt, muss mit einer kürzeren Laufzeit rechnen. Der einzige Ausgang der Kamera befindet sich auf der rechten Seite: Hier gibt es einen kombinierten Micro-USB- und AV-Port hinter einem kleinen Türchen.

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