Das sieht ja schonmal gut aus: Öffnet man den Windows-Taskmanager des Acer Aspire One D255, sieht man vier Ausführungseinheiten. Im Innern werkelt nämlich Intels neuer Dual-Core-Atom N550, der mit 1,5 GHz getaktet ist und über 1 MByte L2-Cache verfügt. Wie die Singe-Core-Version des Atom beherrscht auch der Doppelkern Hyperthreading – dabei wird jeder der beiden echten Kerne in zwei virtuelle aufgeteilt. Das steigert zahlreichen Benchmarks zufolge die Leistung.

Doch zuerst zum Äußeren: Das 1,15 Kilo schwere Aspire One D255 sieht aus wie eine Miniatur-Version von Acers Timeline-Serie. Das graubraune Kunststoff-Chassis ist relativ kantig. Wer sich mit der Farbe schwertut, bekommt das D255 auch in anderen Ausführungen. Der Deckel ist mit Glanzlack überzogen. Fingerabdrücke fallen auf dem graubraunen Hintergrund nicht so stark auf. Auf der Innenseite ist lediglich der schwarze Rahmen um das Display glänzend, die Handballenauflage und der Bereich um die Tastatur sind matt.

Die Tastatur des Netbooks erinnert an die der Timeline-Geräte. Tatsächlich sind die Tasten kaum kleiner und ermöglichen komfortables Tippen. Lediglich die Enter- sowie die Löschen-Taste sind etwas schmaler ausgefallen, aber immer noch akzeptabel. Da die Tasten ganz flach sind, geben sie dem Finger keine seitliche Führung. Wie gut man damit zurechtkommt, ist aber eher Geschmacksache. Das Touchpad mit Multitouch-Funktion ermöglicht eine präzise Steuerung des Mauszeigers.

Display und Schnittstellen

Das 10,1-Zoll-Display löst Netbook-typische 1024 mal 600 Pixel auf. Man muss also vertikal relativ häufig scrollen – das nervt. Die deutlich komfortablere 1366-mal-768-Pixel-Auflösung gibt es aber hauptsächlich bei etwas größeren Displays mit 11,6 Zoll Diagonale. Der Screen das Acer ist mit einer Glare-Oberfläche versehen, die wie üblich für Reflexionen sorgt.

Über dem Screen sitzt eine 1,3-Megapixel-Webcam, die unter schwierigen Lichtbedingungen aber nur bis 640 mal 480 flüssige Bilder macht. Stellt man die maximal möglichen 1280 mal 1024 Pixel ein, bemerken wir deutliche Ruckler. Die Bildqualität selbst ist aber in Ordnung.

Links sind zwei USB-Ports sowie eine VGA-Schnittstelle untergebracht. Einen digitalen Monitorausgang hat das Netbook nicht. Auf der rechten Seite findet man einen weiteren USB-Port sowie die Ethernet-Buchse. Zudem sitzt dort ein SDHC-Kartenleser.

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