Die Samsung ST80 hat innerhalb von vier Monaten einen Preissturz durchgemacht wie nur wenige Kompaktkameras vor ihr. Von der unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro ist die Digicam mittlerweile auf unter 200 Euro gefallen. Bei diversen Online-Shops gibt es die Knipse bereits für 170 Euro.

Design

Die Samsung ST80 ist erfreulich kompakt: Das Gehäuse misst in der Dicke gerade einmal 1,85 Zentimeter. Auch die übrigen Maße bewegen sich mit 9,2 mal 5,5 Millimetern ungefähr auf dem Niveau einer Packung Taschentücher. Die Kamera besteht komplett aus Kunststoff – das macht sich nicht nur bei dem sehr niedrigen Gewicht von 108 Gramm, sondern auch beim Qualitätseindruck bemerkbar. Auf den ersten Blick sieht die Digicam nicht besonders hochwertig aus. In der Hand wirkt sie dann allerdings doch recht stabil. Klar – kaltes Metall fühlt sich anders an. Aber bei der Samsung ST80 knarzt nichts, und das Gehäuse ist weitgehend verwindungssteif.

Touchscreen statt Knöpfe: Auf der Rückseite gibt es keine mechanischen Bedienelemente.
Touchscreen statt Knöpfe: Auf der Rückseite gibt es keine mechanischen Bedienelemente.

Auf der Oberseite befinden sich sämtliche mechanischen Bedienelemente der Samsung ST80. Ganz links hinten gibt es eine Taste zum Wechseln zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus. Weiter rechts folgen dann zunächst der Ein/Aus-Schalter und schließlich am Rand der Auslöser mitsamt Zoomring. Hinten am Gehäuse macht sich das 3,0 Zoll große Touchscreen breit. Platz für Knöpfe bleibt hier keiner mehr. Der Bildschirm ist mit 320 mal 240 Pixeln (230.000 Bildpunkten) nicht sonderlich hochauflösend.

Aber immerhin: Das berührungsempfindliche Display spricht angenehm gut auf Fingereingaben an. Es kommt übrigens ein resistiver Touchscreen zum Einsatz, der auf Druck und nicht auf Berührung reagiert. Coole Multitouchgesten, etwa der Zwei-Finger-Zoom zum Vergrößern geschossener Fotos, funktionieren so leider nicht. Wer sich eine präzisere Bedienung wünscht, findet im Karton einen Stylus, der sich an der mitgelieferten Handgelenkschlaufe befestigen lässt.

Das Display ist zwar nicht besonders hochauflösend, Platz für Motivvorschau und ein paar Bedienfelder gibt es aber dennoch.
Das Display ist zwar nicht besonders hochauflösend, Platz für Motivvorschau und ein paar Bedienfelder gibt es aber dennoch.

Links über dem Objektiv sitzt ein kleiner Blitz, gegenüber befindet sich ein Autofokus-Hilfslicht, das beim Scharfstellen in dunklen Umgebungen unterstützt. Der Blitz ist so positioniert, dass wir ihn im Test nicht versehentlich mit den Fingern verdecken. Das können wir von der Autofokus-Lampe allerdings nicht behaupten.

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