Vorsicht: günstig! Worauf man beim Kauf von Billig-Laptops achten sollte

Billig ist nicht immer gut. Das gilt für Möbel, Autos und für Notebooks – und vor allem bei den Mobilrechnern sorgen die Hersteller mit Kürzeln wie AMD V-Series, Celeron 900, Pentium P6100 oder 49 Wh für Verwirrung bei den Käufern. Wir bringen Licht ins Dunkel und zeigen, wie man bereits am Datenblatt erkennt, ob der Hersteller vielleicht an der falschen Stelle gespart hat.

Günstige Notebooks gibt es bereits ab 299 Euro. Im Preisbereich bis 450 Euro tummeln sich unzählige Konfigurationen, die den technischen Laien vor eine Herausforderung stellen. Welchen Prozessor soll man nehmen? Lieber 40 Euro für den Pentium T4500 drauflegen oder reicht der AMD V120? Was bedeutet Wh und sind die Akku-Laufzeitangaben eventuell genau so aus der Luft gegriffen wie die Standby-Angaben von Handys?

Wir entflechten das Wirrwarr der Konfigurationen und Bezeichnungen der günstigen Laptops bis 450 Euro. Dieser Preisbereich ist technisch relativ überschaubar, da die Geräte keine diskreten Grafikkarten haben – sondern nur Chipsatzgrafik, deren Stärken eher bei der Darstellung von Webseiten oder Office-Dokumenten liegen statt bei 3D-Games und Rennspielen. Dieser Artikel zeigt, wie man attraktive Konfigurationen anhand des Datenblatts im Online-Shop oder Prospekt erkennt.

Eigenschaften wie klappernde Eingabegeräte oder laute Lüfter sind auf diesem Wege natürlich nicht zu entlarven. Wer vor dem Kauf ganz sicher gehen will, sucht sich Testberichte zum Modell oder zur Serie.

HP Compaq Presario CQ56-103SG: Preis-Hammer für 299 Euro
HP Compaq Presario CQ56-103SG: Preis-Hammer für 299 Euro

Ein Billig-Gerät bringt nicht alle Annehmlichkeiten der modernen Laptop-Welt mit – das sollte jedem Käufer bewusst sein. Dennoch lassen sich mit einem Blick ins Datenblatt echte Schnäppchen von den Billigheimern unterscheiden. Das optimale Notebook ist vielleicht nicht das allerbilligste, aber möglicherweise lohnt sich eine geringe Mehrinvestition von 30 Euro, damit man sich später beim Blick auf die Sanduhr nicht über den Kauf ärgert.

Tipp: Man sollte nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, wenn man keinen Online-Testbericht zu einem Notebook findet. Vielleicht hat man nur mit dem falschen Produktnamen gesucht. Die meisten Geräte werden in unterschiedlichen Konfigurationen angeboten. Bei manchen ist die Festplatte kleiner, bei anderen gibt es nur einen Prozessor mit einem statt zwei Kernen – und bei wieder anderen fehlt das Bluetooth-Modul.

Wenn man Anhängsel wie „-452G32N“ löscht oder nur nach dem ersten Teil des Namens sucht, zum Beispiel „HP Compaq Presario CQ56“, „Lenovo G550“, „Fujitsu A530“ oder „Acer Extensa 5230“, findet man ein vielleicht doch einen Test mit Aussagen über Verarbeitung, Abwärme, Eingabegeräte oder Anschlüsse – auch wenn nicht der Prozessor der Wunschkonfiguration oder eine andere Festplatte eingebaut ist.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Vorsicht: günstig! Worauf man beim Kauf von Billig-Laptops achten sollte

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *