CES 2011: MSI steigt mit dem WindPad ins Windows-Tablet-Geschäft ein

Tablets sind das der nächste große Hit, zumindest sollen sie das werden. Obwohl bisher kein einziges Tablet – von Apples iPad einmal abgesehen – wirklich Wellen geschlagen hat, werden von allen Seiten Unmengen von Windows- und Android-Tablets angekündigt. Allein auf der CES soll es um die 50 Neuvorstellungen geben. Im Gegensatz zur letztjährigen CES werden aber einige der dieses Jahr vorgestellten Tablets auch in absehbarer Zeit im Handel auftauchen.

Eines der Windows-Tablets kommt von MSI und hört auf den – zumindest im Englischen etwas anrüchigen – Namen WindPad. Das 800 Gramm schwere Tablet integriert ein 10,1-zölliges Multitouch-Display mit 1024 mal 600 Pixeln Auflösung, G-Sensor zur automatischen Ausrichtung von Bildschirminhalten sowie ALS-Lichtsensor zur automatischen Anpassung der Helligkeit. Für Rechenleistung sorgt eine Intel-CPU vom Typ Atom Z530.

Obwohl uns die Atom-CPU nicht wirklich vom Hocker haut (die Z-Serie ist, außer in anspruchslosen Netbooks, nicht wirklich ein Patentrezept für Erfolg), bietet das WindPad doch einige Optionen, die andere Tablets vermissen lassen – hallo, iPad! Dazu gehören beispielsweise ein Mini-HDMI- sowie ein USB-Port, ein SD-Kartenleser und zwei Kameras.

Das Tablet integriert 2 GByte Arbeitsspeicher und kann laut dem uns gezeigten Datenblatt mit 16, 32 und 64 GByte fassenden SSDs und 320 oder 500 GByte fassenden Festplatten bestückt werden. Als Stromspeicher fungiert ein zweizelliger Lithium-Ionen-Akku. Bluetooth 2.0 und WLAN sind ebenfalls an Bord.

Das MSI WindPad soll als WindPad 232W Mitte Januar mit einer 32-GByte-SSD auf den deutschen Markt kommen. Zu den lokalen Preisen gab es noch keine Informationen, für die USA wurde aber ein von der Ausstattung abhängiger Preisbereich von 499 bis 699 US-Dollar (ca. 380 bis 535 Euro) angegeben.

MSI zeigt auf der CES übrigens auch den Prototypen der Android-Version des WindPad, die im zweiten Quartal auf den Markt kommen soll.

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