CES 2011: Sony bringt elf neue Cyber-shot-Kameras – TX100V, TX10, HX7V und mehr

Fujifilm hat bereits mit seinem Kamera-Trio HS20EXR, F550EXR und F500EXR drei neue Modelle mit rückseitig belichteten Bildsensoren angekündigt. Jetzt zieht Sony nach – und bringt gleich fünf Digicams mit einem neu entwickelten BSI-CMOS-Sensor mit 16,2 Megapixeln auf den Markt.

Der große Vorteil der neuen CMOS-Sensoren gegenüber den früher bei allen und heute noch bei günstigen kompakten Kameras üblichen CCD-Chips ist die Geschwindigkeit. Die schnellen Lichtfänger ermöglichen die Aufnahme von Full-HD-Videos, schaufeln teilweise mehr als zehn Fotos mit voller Auflösung pro Sekunde auf die Speicherkarte und haben Tricks auf Lager wie Schwenkpanorama oder 3D-Fotos.

Das Highlight von Sonys neuer BSI-CMOS-Palette ist die Cyber-shot DSC-TX100V. Die schlanke Kamera bietet einen 3,5-Zoll-OLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 854 mal 480 Pixeln und einen vierfachen optischen Zoom, der einen Brennweitenbereich von 25 bis 100 Millimeter abdeckt. Der Sensor nimmt im Serienbildmodus zehn Fotos pro Sekunde mit 16,2 Megapixeln auf. Im Videomodus sind erstmals bei einer Kompaktkamera 50 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Pixeln möglich. Während der Videoaufnahme kann der Kameramann übrigens fröhlich weiter fotografieren.

Auf der Rückseite der Sony Cyber-shot DSC-TX100V befindet sich ein 3,5-Zoll-OLED-Touchscreen.
Auf der Rückseite der Sony Cyber-shot DSC-TX100V befindet sich ein 3,5-Zoll-OLED-Touchscreen.

Außerdem gibt es auch einen neuen 3D-Trick: Die TX100V schießt zwei Fotos mit unterschiedlichen Fokuspunkten, ermittelt anhand dessen, wo sich die Objekte im Raum befinden und erzeugt dann zwei verschiedene Bilder für rechtes und linkes Auge. Et voilà – ein 3D-Foto ist erschaffen. Ansonsten gibt es auch die von den auf der IFA beziehungsweise Photokina vorgestellten Modellen WX5 und TX9 bekannte 3D-Schwenkpanorama-Funktion. Ein Auto-HDR-Modus und ein Feature, das den Hintergrund von beispielsweise Portraitfotos künstlich unscharf zeichnet, sind ebenfalls mit von der Partie.

Die anderen vier BSI-Kameras hören auf die Namen Cyber-shot DSC-TX10, DSC-WX10, DSC-WX7 und DSC-HX7V. Sie bringen ebenfalls den 16,2-Megapixel-CMOS-Sensor der TX100V mit, stemmen Full-HD-Videos allerdings nur mit 50 Halb- und nicht mit 50 Vollbildern.

Die Sony Cyber-shot DSC-HX7V ist die Nachfolgerin der HX5V – und bringt ebenso wie ihre Vorgängerin einen zehnfachen optischen Zoom und einen GPS-Receiver mit. Der Brennweitenbereich beginnt bei 25 und endet bei 250 Millimetern. Auf der Rückseite befindet sich ein 3,0 Zoll großes Display. Die HX7V soll ab März zur unverbindlichen Preisempfehlung von 319 Euro im Handel erhältlich sein.

Reisekamera: Die Sony Cyber-shot DSC-HX7V bietet einen zehnfachen optischen Zoom und einen GPS-Receiver.
Reisekamera: Die Sony Cyber-shot DSC-HX7V bietet einen zehnfachen optischen Zoom und einen GPS-Receiver.

Sonys Cyber-shot DSC-TX10 folgt der TX9 – und ist ebenso wie ihre ältere Schwester wasserdicht und stoßfest. Sie taucht bis zu fünf Meter tief und übersteht Stürze aus bis zu 1,5 Metern Höhe. Außerdem soll sie auch bei zehn Grad unter Null noch einwandfrei funktionieren. Der optische Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 25 bis 100 Millimeter ab, auf der Rückseite gibt es ein 3,0 Zoll großes LC-Display mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixeln. Die Sony Cyber-shot DSC-TX10 ist ab März für 349 Euro im Handel erhältlich.

Outdoor-Freak: Die Sony Cyber-shot DSC-TX10 übersteht mehr Strapazen als die meisten Fotografen.
Outdoor-Freak: Die Sony Cyber-shot DSC-TX10 übersteht mehr Strapazen als die meisten Fotografen.

Das Duo WX7 und WX10 tritt die Nachfolge der WX5 an. Die beiden Kameras verfügen über lichtstarke Zoomobjektive: Die siebenfach vergrößernde Optik der WX10 bietet eine größte Blendenöffnung von F2.4, die Fünffach-Zoomlinse der WX7 schafft F2.6. Die Brennweitenbereiche liegen bei 24 bis 168 beziehungsweise 25 bis 125 Millimetern. Die Sony Cyber-shot DSC-WX10 ist ab April für 299 Euro erhältlich, die WX7 soll ab März für 229 Euro den Besitzer wechseln.

Die WX7 ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich.
Die WX7 ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich.

Neben diesen fünf Modellen hat Sony noch sechs weitere Kameras mit herkömmliche CCD-Sensoren vorgestellt. Das ab Februar im Handel eintreffende Kamera-Trio Cyber-shot DSC-W510, W530 und W570 richtet sich an Einsteiger. Das zeigen auch die mit 109, 129 beziehungsweise 169 Euro niedrigen Anschaffungskosten. Das beiden günstigen Modelle bieten jeweils einen vierfachen optischen Zoom mit einer Anfangsbrennweite von 26 Millimetern, die fünffach vergrößernde W570 beginnt bei 25 Millimetern. Das preiswerteste Modell W510 löst 12,1 Megapixel auf, die W530 schafft 14,1 und die W570 16,1 Megapixel.

Die drei übrigen Kameras sollen ab März in den Regalen stehen. Die Cyber-shot DSC-T110 zeichnet sich durch ein lediglich 1,68 Zentimeter dickes Gehäuse, einen vierfachen optischen Zoom mit einem Brennweitenbereich von 25 bis 100 Millimetern und einen 16,1-Megapixel-Sensor aus. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 229 Euro.

Die 239 Euro teure H70 ist zwar ein Stück dicker, bringt dafür aber auch einen zehnfachen optischen Zoom mit, der einen Brennweitenbereich von 25 bis 250 Millimeter abdeckt. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit gewähren anspruchsvollen Fotografen mehr kreativen Freiraum.

Das letzte auf der CES vorgestellte Modell ist die Cyber-shot DSC-J10. Sie verfügt über 4 GByte integrierten Speicher und bringt – wie viele Pocket Camcorder – einen ausklappbaren USB-Arm mit. Damit lässt sich die Digicam jederzeit an einen Rechner anstöpseln, und die Aufnahmen landen im Nu auf Facebook & Co. Der Fotograf muss keine Kabel mehr mit sich herumschleppen. An Bord sind außerdem ein 16,1-Megapixel-Sensor und ein vierfach vergrößerndes Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 35 bis 140 Millimetern. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 189 Euro.

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