Asus N73SV im Vorabtest: mehr Power dank Sandy Bridge und Nvidia Geforce 540M

Das N73SV ist das neue Topmodell von Asus. Im Inneren sorgen die vier Rechenkerne der frisch auf der CES in Las Vegas eingeführten neuen Prozessorgeneration von Intel mit einer Taktfrequenz von 2 GHz sowie Nvidias Geforce GT 540 für ordentlich Power. Wir haben getestet, was das Vorabmodell des 17,3-Zöllers mit absoluter Turbo-Motorisierung in in der Praxis leistet.

Der 17,3-Zöller ist mit einem Gewicht von 3,8 Kilo und seinem massiven Gehäuse ein echter Klotz. Allein das Netzteil wiegt mit 700 Gramm mehr als ein Apple iPad. Ganz klar: Das N73 taugt eher als Desktop-Ersatz denn als mobiler Begleiter.

Design

Die Optik des Boliden kann man als gelungen bezeichnen: Der Alu-Deckel ist leicht geschwungen und fühlt sich wertig an. Fingerabdrücke sind darauf kaum zu erkennen. Die Handballenauflage ist ebenfalls aus Alu, allerdings etwas eingefärbt. Das Gehäuse zeigt sich erfreulich verwindungssteif – selbst der Deckel und hat eine hohe Stabilität. Auch die Scharniere sehen nicht so aus, als würden sie nach wenigen Monaten im harten Alltagseinsatz den Geist aufgeben.

Etwas vergleichbar positives lässt sich leider nicht über die Tastatur sagen: Sie fühlt sich beim Tippen an wie in Miniatur-Trampolin. Das Tastenfeld gibt sehr schnell und sehr deutlich nach. Zudem ist der Anschlagpunkt der Tasten nicht sauber definiert – insgesamt ein schwaches Bild für ein High-End-Notebook. Romane und längere E-Mails will man darauf nicht schreiben. Links neben der Tastenfeld haben Tasten zur Mediensteuerung ihren Platz gefunden. Sie sind dort deutlich besser zu erreichen als bei den meisten anderen Geräten, wo sie hinter der Tastatur untergebracht sind.

Das Asus N73SV ist eines der ersten Notebooks mit Intels Sandy-Bridge-CPUs. Für die Grafik sorgt die neue Nvidia Geforce GT 540M (Bild: Asus).
Das Asus N73SV ist eines der ersten Notebooks mit Intels Sandy-Bridge-CPUs. Für die Grafik sorgt die neue Nvidia Geforce GT 540M (Bild: Asus).

Einen besseren Eindruck als die Tastatur hinterlässt das Touchpad: Es erkennt Multitouch-Gesten und ermöglicht eine präzise Steuerung des Mauszeigers. Es könnte aber etwas größer sein – der Platz dafür wäre jedenfalls da.

Der 17,3-Zoll-Screen löst 1600 mal 900 Pixel auf, beherrscht also kein Full-HD. Will man die Möglichkeiten des integrierten Blu-ray-Laufwerks voll ausschöpfen, muss man die Filme über den HDMI-Ausgang auf einen Fernseher ausgeben. Das Display hat die für Consumer-Geräte übliche Glare-Beschichtung, was zwar für einen etwas brillanteren Look der Farben sorgt, gleichzeitig aber auch für störende Reflexionen. Der Effekt wird verstärkt, da die Glasscheibe bis zum Rand des Deckels reicht. Gerade bei dunklen Bildschirminhalten, etwa der Monsterjagd im Keller, kommen die Spiegelungen zum Tragen. Horizontal zeigt sich der Screen sehr blinkwinkelabhängig. Wenn man die Neigung des Display nicht für die jeweilige Sitzposition perfekt eingestellt hat, verändern sich die Farben.

Die Webcam löst 1600 mal 900 Pixel auf. Sie kann über einen darunter positionierten Schalter ein- und ausgeschaltet werden – eine Seltenheit. So lässt sich einfach sicherstellen, dass sie tatsächlich aus ist.

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Eine Kommentar zu Asus N73SV im Vorabtest: mehr Power dank Sandy Bridge und Nvidia Geforce 540M

  • Am 1. Januar 2012 um 17:06 von Shadi

    User-Testurteil
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