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Lenovo Ideapad U260 087622G

Testbericht

Hersteller: Lenovo Listenpreis: Fazit:

Das Lenovo Ideapad U260 überzeugt mit schickem Design, kompakten Abmessungen, niedrigem Gewicht und mattem Display. Intels Core i5 sorgt für ordentliche Rechenleistungen bei moderatem Stromverbrauch. Der einzige echte Nachteil des U260 ist der mit 2700 mAh relativ schwache Akku. Bei den meisten Aufgaben hält er gerade einmal drei Stunden durch.

Pro
  • komfortable Tastatur
  • helles, mattes Display ohne Reflexionen
  • schickes Design
  • gute Verarbeitung
Contra
  • mittelmäßige Akkulaufzeit
  • unterstützt nur 2,4-GHz-WLAN
  • fest verbauter Akku
Testurteil
GUT
7,4
von 10 Punkten
7,4 stars

Lenovo Ideapad U260 im Test: Alu-Flunder mit mattem 12,5-Zoll-Display

Alu-Gehäuse und lederbezogene Handballenauflage – das Lenovo Ideapad U260 gehört zu den wirklich schicken Notebooks. Für ordentlich Leistung sorgt ein Core-i5-Prozessor. Handelt es sich also um das optimale Gerät? Leider nicht, denn in unserem Test leistet sich der 1,35 Kilogramm leichte 12,5-Zöller ein paar Schwächen.

Mal ehrlich: Wenn man durch die Gänge von Media Markt & Co. geht, reißen einen die meisten Notebooks nicht vom Hocker. Billiges Plastik mit schwarzem Hochglanzlack ist die Regel. Mit dem 1,8 Zentimeter flachen 12,5-Zöller Ideapad U260 hat Lenovo ein Kontrastprogramm im Angebot. Wir haben das Gerät getestet.

Schon die Verpackung des U260 aus dickem, mattschwarzem Karton zeigt, dass sich darin etwas Besonderes befinden muss. Außen sind die Konturen des Notebooks spiegelnd aufgebracht, der Schriftzug U260 ist silberfarben. Das Notebook ist in eine Art Schublade eingebettet, die man einfach aus dem Karton herausziehen kann. Seltsam ist nur, dass das Netzteil in einer separaten Verpackung geliefert wird.

Bislang kennt man die Displaygrößen 11,6 und 13,3 Zoll. Mit dem U260 führt Lenovo ein neues Format in den Markt ein: 12,5 Zoll. Das Notebook ist mit nur 1,8 Zentimeter besonders schlank. Zum Vergleich: Viele so genannte flache Notebooks, etwa die Timeline-Serie von Acer, sind ein Zoll dick – also etwa 2,5 Zentimeter. Auch das Gewicht von 1,35 Kilo kann sich sehen lassen.

Wenn das U260 noch ein Stückchen dünner wäre, gäbe es keinen Platz mehr für den VGA-Ausgang.
Wenn das U260 noch ein Stückchen dünner wäre, gäbe es keinen Platz mehr für den VGA-Ausgang.

Statt aus billigem Kunststoff besteht das Chassis des U260 aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung, die sich weitgehend unempfindlich gegen Fingerabdrücke zeigt und beim Testgerät „Mokkabraun“ eingefärbt ist. Alternativ gibt es auch die Farbe „Mandarinenorange“. Leider wird der klassische Alu-Farbton nicht angeboten – er würde sich sicher gut machen. Das sieht man ja bei den MacBooks.

Anders als bei Apple besteht beim U260 aber nicht das komplette Chassis aus Alu, sondern nur der Deckel und die Bodenplatte. Die Handballenauflage und der Bereich um die Tastatur sind mit Leder überzogen. Ganz auf schwarzen Glanzlack verzichten wollte Lenovo offenbar nicht: Der Rahmen um das Display sowie die Unterlage der Tastatur sind damit beschichtet. Die Befürchtungen bestätigen sich: Man sieht darauf wirklich jeden einzelnen Fingerabdruck – Monk und Kollegen hätten ihre Freude.

Insgesamt hinterlässt das Design des U260 einen hervorragenden Eindruck. Die meisten Geräte auf dem Markt fallen dagegen deutlich ab. Auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen: Das Chassis ist verwindungssteif und zeigt eine gute Stabilität.

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