Mit Abmessungen von 10,7 mal 5,2 mal 1,5 Zentimetern passt der Sony Bloggie Touch in praktisch jede Hosentasche. Wir schleppten den Bloggie Touch für eine gute Woche mit uns herum und und fanden ihn mit seinem Gewicht von 125 Gramm weder zu schwer noch zu klobig.

Der Sony Bloggie Touch ist erfreulich schlank, hat eine abgerundete Rückseite und verfügt über ein Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. Das Objektiv ist sehr weit oben integriert, so dass man beim Filmen nicht zufällig mit den Fingern ins Bild kommt.

Dank runder Ecken und einer Oberfläche aus gebürstetem Metall liegt der Sony Bloggie Touch angenehm in der Hand.
Dank runder Ecken und einer Oberfläche aus gebürstetem Metall liegt der Sony Bloggie Touch angenehm in der Hand.

An den Seiten findet man Ein-/Aus-Knopf, eine Taste für das Aufnehmen von Fotos, Stativ-Gewinde, den ausklappbaren USB-Anschluss für die Verbindung mit dem Computer und einen Port für einen HDMI-Adapter, mit dem man seine Aufnahmen direkt auf einem hochauflösenden Fernseher abspielen kann. Auf der Front des Geräts findet man nur ein einziges mechanisches Bedienelement – und zwar ist den großen roten Knopf, der die Videoaufnahme startet.

Einfache Aufnahme

Der Bloggie Touch ist beeindruckend einfach zu benutzen. Sobald man ihn anschaltet, fungiert das Touchscreen-Display als Sucher und bietet Onscreen-Buttons für die Kontrolle der Aufnahme. Allerdings braucht man die Kontrollen kaum – am ehesten wird man wohl noch den kleinen Balken am unteren Rand des Bildschirm nutzen, mit dem man den Zoom kontrolliert. Einen optischen Zoom gibt es aber nicht – lediglich eine vierfache, digitale Vergrößerung.

Wir sind keine Fans digitaler Zooms – man verliert einfach zu viel Auflösung, wenn man auf diese Weise vergrößert. Im Endeffekt schneidet ein digitaler Zoom einfach nur einen bestimmten Teilbereich des insgesamt aufgenommene Bildes aus und stellt es als Vollbild dar. Das Ergebnis: Das Bild sieht körnig und hässlich aus.

Ein größeres Problem ist aber, dass sich der Onscreen-Schieber mit dem Finger einfach nicht flüssig bedienen lässt: Wir fanden das Ganze sehr sprunghaft. Leider bildet sich das dann auch in der Aufnahme ab. Videos geraten bei jedem Zoom-Vorgang extrem wackelig. Hitchcock lässt grüßen.

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