Panasonic Lumix DMC-FX77: schlanke Touchscreen-Flunder mit 3D-Fotofunktion

Panasonic hat heute vier neue Kompaktkameras vorgestellt, darunter die beiden Superzoom-Modelle Lumix DMC-TZ18 und Lumix DMC-TZ22 sowie die Outdoor-Digicam Lumix DMC-FT3. Die vierte im Bunde hört auf den Namen FX77 und zeichnet sich durch ein gerade einmal zwei Zentimeter dickes Gehäuse und einen 3,5 Zoll großen Touchscreen aus. Das Objektiv schafft aufgrund des Platzmangels einen „nur“ fünffachen optischen Zoom. Aber immerhin: Der Brennweitenbereich beginnt bei panoramatauglichen 24 Millimetern. Erfreulich ist auch die vergleichsweise hohe Lichtstärke der Linse: Im Weitwinkel beträgt die größtmögliche Blendenöffnung F2,5.

Als Bildsensor kommt ein 12-Megapixel-CCD-Sensor zum Einsatz, der wie der Chip der Schwester FT3 über eine Zwei-Kanal-Auslesung verfügt. Das sorgt laut Panasonic dafür, dass die Digicam Full-HD-Videos mit 1920 mal 1080 Pixeln und im Serienbildmodus bis zu 3,7 Fotos mit voller Auflösung einfängt. Damit ist die Knipse zwar schneller als die meisten ihrer Kollegen mit CCD-Sensoren, an ihre Konkurrenten mit CMOS-Sensoren reicht sie allerdings nicht heran. Dennoch kann die Knipse aus 20 hintereinander geschossenen Serienbildern ein 3D-Bild im MPO-Format generieren. Die Lumix DMC-FX77 soll ab Ende März in den Regalen stehen. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 329 Euro.

Der 3,5 Zoll große Touchscreen auf der Rückseite der FX77 lässt keinen Platz für mechanische Bedienelemente.
Der 3,5 Zoll große Touchscreen auf der Rückseite der FX77 lässt keinen Platz für mechanische Bedienelemente.

Bei Panasonics neuem Quartett gibt es einen erfreulichen Punkt: Die Auflösungen der Bildsensoren betragen „nur“ 12 beziehungsweise 14 Megapixel. Der Hersteller verzichtet darauf, die ohnehin gerade einmal fingernagelgroßen lichtempfindlichen Chips mit immer mehr und mehr Bildpunkten vollzustopfen. Denn wenn sich mehr Pixel die gleiche Fläche teilen, dann sinkt üblicherweise die Bildqualität.

Sonys und Fujifilms auf der CES in Las Vegas vorgestellten Kompaktkameras bringen beispielsweise teilweise Sensoren mit fragwürdigen Auflösungen von bis zu 16 Megapixeln mit. Ob die Fotos in der Praxis jetzt tatsächlich schlechter sind, muss natürlich erst ein ausführlicher Einzeltest zeigen. Aber fest steht: Kein Hobbyknipser braucht so viele Pixel. Selbst zehn Millionen Bildpunkte reichen völlig aus. (Bilder: Panasonic)

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FX77: schlanke Touchscreen-Flunder mit 3D-Fotofunktion

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *