Neue Kameras im Januar: zwölf Einsteiger- und Profi-Modelle von 75 bis 11.000 Euro

Im Januar gibt es Kamera-Neuheiten aus allen nur erdenklichen Sparten: von der 75-Euro-Einsteigerknipse bis hin zum 11.000 Euro teuren Mittelformat-Boliden ist alles geboten. Dazwischen gesellen sich Superzoomer, EVIL-Kameras und 3D-Fotoapparate. Wir haben uns alle neuen Modelle näher angesehen.

Wer eine kompakte und möglichst günstige Digicam für Schnappschüsse sucht, wird im Januar bei Olympus und Rollei fündig. Die beiden Hersteller bringen drei Kameras auf den Markt, die jeweils weniger als 100 Euro kosten. Dafür gibt es dann allerdings auch nur einen maximal fünffachen optischen Zoom und lediglich einen digitalen Bildstabilisator.

Deutlich mehr Zoom für etwas weniger Geld gibt es bei der Olympus VR-310 und bei der Fujifilm FinePix S2950. Die beiden Kameras kosten rund 140 beziehungsweise 180 Euro und verfügen über 10- respektive 18-fach vergrößernde Objektive. Während die Olympus-Digicam in die Hosentasche passt, handelt es sich bei der FinePix von Fujifilm um eine ausgewachsene Bridgekamera.

Zwischen 200 und 250 Euro werden für die Casio Exilim EX-ZR10 und die Nikon Coolpix S8100 fällig. Die Digicams bieten einen sieben- beziehungsweise zehnfachen optischen Zoom und bringen zudem rückseitig belichtete CMOS-Sensoren mit, die für extrem hohe Aufnahmegeschwindigkeiten und Full-HD-Auflösung im Videomodus sorgen.

Wer bei Rollei 275 Euro auf den Tisch legt, bekommt zwar gar keinen optischen Zoom, dafür aber gleich zwei Objektive und zwei Bildsensoren. Die Powerflex 3D ist nämlich eine waschechte 3D-Kamera. Auf der Rückseite befindet sich ein autostereoskopisches Display – man braucht hier also keine alberne Brille, um einen Tiefeneffekt zu erkennen.

Anspruchsvolle Fotografen können sich über die Olympus XZ-1 freuen. Die Digitalkamera wurde bereits zur Photokina angekündigt, damals allerdings noch ohne Namen und technische Daten. Stattdessen gab es lediglich ein Mockup zu sehen. Die XZ-1 bringt für eine Kompaktkamera einen vergleichsweise großen Bildsensor mit und bietet zudem viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten für anspruchsvolle Fotografen. Ein besonderes Highlight ist das lichtstarke Objektiv, das im Weitwinkel eine größte Blendenöffnung von F1,8 ermöglicht.

Von den beiden Micro-Four-Thirds-Kameraden Panasonic und Olympus gibt es diesen Monat jeweils eine neue Systemkamera. Panasonic bringt mit der Lumix DMC-GF2 den Nachfolger der GF1, Olympus bringt die E-PL1 mit der E-PL2 auf den neuesten Stand. Die beiden Knipsen sind recht kompakt und bringen dennoch Bildsensoren mit, die in einer Liga mit den lichtempfindlichen Chips von Spiegelreflexkameras spielen. Durch die Möglichkeit, die Objektive auszutauschen, bieten die beiden Modelle viel Freiraum für kreative Spielereien.

Die Panasonic Lumix DMC-GF2 ist mit ihren stattlichen Anschaffungskosten von 630 Euro nicht gerade ein Schnäppchen? Im Vergleich zur Pentax 645D schon. Die Mittelformatkamera kostet sage und schreibe 11.000 Euro. Dafür gibt es aber auch einen Bildsensor, der mit 44 mal 33 Millimetern rund sechseinhalbmal größer ist als der der GF2 – und zudem auch noch gigantische 40 Megapixel auflöst.

Auf den folgenden Seiten sehen wir uns die Kamera-Neuheiten im Januar genauer an.

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