Panasonic ist nicht gerade für extravagante Designs bekannt – und die GT20-Baureihe fällt sogar nach Panasonic-Standards in die Kategorie „ziemlich langweilig“. Die komplette Front ist in hochglänzendem Schwarz gehalten, Ablenkungen fürs Auge gibt es nicht. Das Beste, was man über sein Design sagen kann: Es ist unauffällig.

Kein Trendsetter, aber anschlussfreudig

Auch wenn er von der Optik her kein Bringer ist, kann der Panasonic Viera TX-P42GT20 bei den Schnittstellen voll überzeugen. Er bietet vier HDMI-1.4-Ports für die Anbindung diverser HD-Quellen und rundet das Ganze mit einem Komponenten-, zwei Scart-, einem VGA- sowie Composite-Anschlüssen ab.

Kein Design-Wunder: Der Panasonic Viera TX-P42GT20 bietet zwar wunderbare 2D- und 3D-Bildqualität, ist aber nicht unbedingt ein Augenschmaus.
Kein Design-Wunder: Der Panasonic Viera TX-P42GT20 bietet zwar wunderbare 2D- und 3D-Bildqualität, ist aber nicht unbedingt ein Augenschmaus.

Wie viele andere höherwertige Panasonic-Fernseher integriert auch der TX-P42GT20 einen HD-fähigen Multi-Tuner für DVB-T, DVB-C und DVB-S, so dass man theoretisch alle ausgestrahlten HD-Inhalte nutzen kann. Ein Netzwerkanschluss auf der Rückseite des Geräts erlaubt die Nutzung von Online-Diensten im Internet und den DLNA-Zugriff auf Inhalte im lokalen Netzwerk. Der Fernseher bietet zudem zwei USB-Anschlüsse für den Anschluss von Massenspeichern, die man entweder als Playback-Quelle oder als Speicherplatz für Aufnahmen nutzen kann.

Setup? Kinderspiel.

Die Einrichtung des TX-P42GT20 ist ausgesprochen unkompliziert. Im Gegensatz zu den 3D-Modellen von Philips folgt Panasonic dem Trend der Masse und integriert den IR-Sender für aktive 3D-Brillen in den Rahmen des Geräts selbst, so dass man sich nicht mit zusätzlichem Equipment auseinandersetzen muss. Auch das Einstellen des Multi-Tuners ist in kürzester Zeit erledigt.

Aber obwohl die Menüs des Fernsehers einfach genug zu navigieren sind, kommen sie besonders im Vergleich zu den TVs von LG oder Sony doch etwas eintönig daher. Auch der elektronische Programmführer (EPG) des TX-P42GT20 sind nicht wirklich der Hit. Beispielsweise wird bei Anzeige des EPGs kein Thumbnail-Video des aktuellen Kanals gezeigt. Und richtig nervend ist der DVB-T-EPG, der Werbung einblendet und so den verfügbaren Bildschirmplatz einschränkt.

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Panasonic Viera TX-P42GT20: 3D-fähiger Full-HD-Plasma mit hervorragender Bildqualität

  • Am 1. April 2011 um 13:44 von Dirk

    Vergleich zum VT20
    Vielleicht sollte man beim preislichen Vergleich von GT20 und VT20 (zur Zeit etwa 200€) noch in die Waagschale werfen, dass beim VT20 2 Shutterbrillen und ein WLAN-Dongle im Lieferumfang enthalten sind. Wer auf diese Optionen setzt, für den relativiert sich der Preisunterschied ganz schnell ….

    • Am 8. April 2011 um 13:57 von Pascal Poschenrieder

      AW: Vergleich zum VT20
      Hallo Dirk,

      das ist richtig. Wer ohnehin zwei Brillen und den WLAN-Dongle benötigt, sollte das unbedingt in Betracht ziehen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

  • Am 30. Mai 2011 um 20:01 von Thomas

    Mkv dateien?
    Gibt der TV Mkv Dateien über eine externe Festplatte wieder?
    Und gibt es einen Input-Lag wenn man auf ihm mit einem PC spielt?

    • Am 1. Juni 2011 um 14:24 von Pascal Poschenrieder

      AW: Mkv dateien?
      Hallo Thomas,

      die Wiedergabe von MKV-Dateien funktionierte in unserem Test nicht.
      Der Input-Lag ist zwar vorhanden, im Bildmodus "Game" jedoch sehr gering (auf dem Niveau eines guten LCDs).

      Mit freundlichen Grüßen,
      Pascal Poschenrieder, CNET.de

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