Panasonic Lumix DMC-TZ22 im Vorab-Test: 16-fach-Superzoomer mit schnellem CMOS-Sensor

Praktisch jeder Digicam-Hersteller hat mindestens eine Kompaktkamera mit einem mehr als zehnfachem optischen Zoom auf dem Markt. Panasonic war mit der erste, der kompakte Knipsen mit riesigen Brennweitenbereichen gebaut hat. Jetzt geht die zoomstarke TZ-Serie, die vor rund fünf Jahren mit der TZ1 startete, in die nächste Runde: Die Lumix DMC-TZ22 und ihre Schwester Lumix DMC-TZ18 sind da. Wir hatten bereits die Gelegenheit, die TZ22 auszuprobieren.

Update: Wir haben inzwischen einen ausführlichen Test der Panasonic Lumix DMC-TZ22 veröffentlicht.

Die Konkurrenz unter den kompakten Superzoom-Kameras wächst und wächst. Die beiden Panasonic-Modelle sehen sich aktuell beispielsweise Canons SX220 und SX230, Olympus‘ SZ-10 und VR-330, Nikons S8100 und S9100, Sonys HX9V und HX7V, Samsungs WB210 und WB700, Fujifilms F550EXR und F500EXR sowie Ricohs CX5 gegenüber.

Design

Wie bei der Schwester LX5 hat Panasonic auch bei der Lumix DMC-TZ22 den Handgriff überarbeitet. Ein kleiner Metallsteg auf der Vorderseite sorgt dafür, dass die Kamera sicherer in der Hand liegt.

Auf der Oberseite des Gehäuses gibt es einen Moduswahlschalter zum Wechseln des Aufnahmeprogramms. Wie die Vorgängerin TZ10 bietet auch die TZ22 die halbautomatischen und manuellen PASM-Modi und damit volle Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit. Für Einsteiger gibt es dagegen eine Automatik sowie eine intelligente Automatik („iA“), die versucht, das zum Motiv passendste Szenenprogramm zu ermitteln.

Unter MS1 und MS2 lassen sich häufig benutzte Szenenprogramme auf dem Moduswahlschalter ablegen.
Unter MS1 und MS2 lassen sich häufig benutzte Szenenprogramme auf dem Moduswahlschalter ablegen. Das von uns ausprobierte Modell ist für den asiatischen Markt konzipiert – dort heißt die Kamera TZ20 und nicht TZ22. Technische Unterschiede gibt es nicht.

Weiterhin finden sich oben auf der TZ22 Ein/Aus-Schalter, dedizierte Aufnahmetaste für Videos und Auslöser mitsamt Zoomring. Weiter links folgen Stereomikrofon, GPS-Receiver unter einer kleinen Hutze und Lautsprecher. Die Bedienelemente lassen sich allesamt bequem mit der rechten Hand erreichen.

Das 3,0 Zoll große Touchscreen-Display dominiert die Rückseite. Rechts oben neben dem Bildschirm findet sich die Daumenablage und – noch weiter rechts davon – ein Schieber zum Wechseln zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus. Darunter gibt es eine Exposure-Taste, die beispielsweise im manuellen Modus zwischen der Konfiguration von Blende und Belichtungszeit wechselt. Weiter unten sitzen ein Vier-Wege-Pad mit mittigem Menu/Ok-Button sowie zwei Knöpfe zum Aufrufen des Schnellmenüs und zum Anpassen der auf dem Display dargestellten Informationen.

Der 3,0 Zoll große Touchscreen löst 480 mal 320 Pixel auf.
Der 3,0 Zoll große Touchscreen löst 480 mal 320 Pixel auf.

Seitlich an der Lumix DMC-TZ22 befindet sich eine kleine Klappe, hinter dem sich Mini-HDMI und Mini-USB-Anschlüsse verbergen. Auf der Unterseite der Kamera bringt Panasonic Stativgewinde sowie die Fächer für Akku und Speicherkarte unter.

Die TZ22 überzeugt mit ihrem großartigen Handling. Wer schon einmal mit einer TZ-Kamera geknipst hat, wird sich hier sofort zurechtfinden. Im Vergleich zu den Vorgängern hat sich das Menüsystem leicht verändert und präsentiert sich nun etwas bunter.

Interessanterweise vernachlässigt Panasonic den Touchscreen stellenweise bei der Bedienung. So können wir beispielsweise nicht mit Wischgesten durch lange Listen scrollen, sondern müssen das Navigationspad benutzen. Auf der anderen Seite ist das berührungsempfindliche Display manchmal zu berührungsempfindlich. Das Tap-to-Shoot-Feature, bei dem man einfach aufs Display tippt, um an die entsprechende Stelle zu fokussieren und das Foto zu schießen, ist zwar praktisch. Doch leider passiert es öfters, dass wir eigentlich bloß ein Icon oder eine Einstellung treffen wollen und stattdessen ein Bild aufnehmen. Immerhin lässt sich das Tap-to-Shoot-Feature deaktivieren.

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