Olympus XZ-1 angetestet: lichtstarke Kompaktkamera für anspruchsvolle Fotografen

Die Olympus XZ-1 hebt sich von der gemeinen Kompaktkamera in zwei Punkten ab. Das Objektiv ist sehr lichtstark und ermöglicht damit bei schlechten Lichtverhältnissen mehr Freiheiten. Der vergleichsweise große Sensor bietet mehr Platz für einfallendes Licht und soll somit für geringere Empfindlichkeiten und bessere Bildqualität sorgen. Unsere Kollegen von CNET Asia hatten bereits die Gelegenheit, ein Serienmodell unter die Lupe zu nehmen.

Vor gut einem Jahr waren Canon und Panasonic die einzigen Hersteller, die Kompaktkameras mit großen Sensoren und festinstallierten Optiken gebaut haben. Inzwischen belebt sich der Markt – neben der Olmypus XZ-1 stehen die Samsung EX1 und die Nikon P7000 auf der Matte. Es wird spannend.

Design

Wie alle Kameras in dieser Klasse sieht die Olympus XZ-1 sehr schlicht aus. Auf der Front ist lediglich der Name des Herstellers, ein stolzer „F1.8“-Schriftzug sowie ein HD-Label zu sehen. Den restlichen Platz nimmt das Objektiv ein, das von einer abnehmbaren Linsenkappe geschützt wird. Hier wäre uns zwar eine automatisch öffnende Abdeckung lieber gewesen, aber immerhin: Wenn man die Kamera anschaltet, schiebt die herausfahrende Optik den Deckel von selbst beiseite. Wenn man danach nicht im Gras nach der Kappe suchen möchte, sollte man sie mit dem mitgelieferten Gummiband an der Kamera befestigen. Bei den allermeisten Konkurrenten muss man die Linsenabdeckung händisch vom Objektiv abnehmen.

Um das Objektiv herum bringt der Hersteller einen Einstellring an, der zum Konfigurieren diverser Parameter herhält – je nachdem, welches Aufnahmeprogramm gerade gewählt ist. Fotografiert man etwa im Modus Blendenpriorität, so lässt sich mit dem Ring die Blendenöffnung verstellen. Canon hat bei seiner Powershot S95 ein ganz ähnliches System integriert.

Der Ring rund um das Objektiv dient zum Einstellen wichtiger Aufnahmeparameter wie Blende oder Belichtungszeit.
Der Ring rund um das Objektiv dient zum Einstellen wichtiger Aufnahmeparameter wie Blende oder Belichtungszeit.

Ganz rechts auf der Oberseite befindet sich der Moduswahlschalter. Er ist dank zahlreichen horizontalen Rillen sehr griffig und rastet solide bei den verschiedenen Aufnahmeprogrammen ein. Weiter links folgt der Auslöser mitsamt umliegendem Zoomring, dahinter der Ein/Aus-Schalter. Mittig oberhalb des Objektivs befindet sich der Blitzschuh, der etwas unterhalb einen weiteren Port aufweist. Dieser versorgt beispielsweise einen elektronischen Aufstecksucher mit Bilddaten. Ganz links versteckt sich der Ausklappblitz im Gehäuse.

Auf der Rückseite der Kamera dominiert das 3,0 Zoll große LC-Display. Links oben befindet sich ein Schieber, der den integrierten Blitz nach oben schießen lässt. Rechts oben auf der Rückseite sitzt eine dedizierte Aufnahmetaste für den Videomodus. Direkt unter dem Record-Button gibt es eine Daumenablage, die mit ihrer gummierten Beschichtung für einen sicheren Halt in der Hand sorgt. Weiter unten folgen Taste zum Aufrufen des Wiedergabemodus, Vier-Wege-Pad mit umliegendem Einstellrädchen sowie zwei Tasten zum Aufrufen des Menüs und zum Ändern der auf dem Display dargestellten Informationen.

Das Vier-Wege-Pad auf der Rückseite gewährt direkten Zugriff auf die Einstellungen von Makrofokus, Belichtungskorrektur, Blitz sowie Serienbildmodus und Selbstauslöser.
Das Vier-Wege-Pad auf der Rückseite gewährt direkten Zugriff auf die Einstellungen von Makrofokus, Belichtungskorrektur, Blitz sowie Serienbildmodus und Selbstauslöser.

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