Eine schlechte Nachricht vorweg: Interessenten des Alienware-Geräts müssen sich leider noch bis mindestens April 2011 gedulden. Der aktuelle Verkaufs-Stop des M17x R3, hervorgerufen durch den Design-Fehler an Intels Cougar-Point-Chipsatz, sorgt für deutliche Lieferverzögerungen.

Optik und Verarbeitung

Nach dem M17x R2 tritt die Dell-Tochter Alienware erneut mit einem 17-Zöller an. Das M17x R3 will erneut als Maßstab unter den Gaming-Laptops gelten. Als Wettbewerber gibt es allenfalls noch das Asus G73SW im Tarnkappenbomber-Look, das es mit dem M17x R3 halbwegs aufnehmen kann – und übrigens ebenfalls eine Sandy-Bridge-CPU mitbringt.

Die Oberflächen sind bis auf wenige Punkte auf der Unterseite druckfest. Negativ fallen die zwei Lüfter-Öffnungen auf, die sich deutlich eindellen lassen. Die Bodenplatte ist auf ganzer Fläche an der Base-Unit eingehängt und nur unter dem Akku mit zwei Schrauben fixiert. Das erlaubt ein sehr schnelles Öffnen, sorgt aber leider auch für ein leichtes Klappern.

Das Alienware M17x R3 ist mit 4,3 Kilo alles andere als ein Leichtgewicht.
Das Alienware M17x R3 ist mit 4,3 Kilo alles andere als ein Leichtgewicht.

Alienware hat seinem 17-Zöller sogar eine Abmagerungskur verpasst: Der Vorgänger M17x R2 war mit 5,5 Kilo ganze 1,19 Kilogramm schwerer. Gründe für die neue Leichtigkeit sind der Einsatz einer SSD statt zweier 2,5-Zoll-Festplatten sowie die Beschränkung auf eine GPU statt einer Crossfire-Lösung aus zwei ATI Radeon HD 4870. Insbesondere die entfallenden Kühlkörper und Lüfter lassen die Pfunde purzeln. Zudem sorgt der Umstieg auf einen Magnesium-Verbundwerkstoff für das Chassis und die äußere Hülle für weniger Gewicht. Dieser Werkstoff ist leichter als das vormals verwendete eloxierte Aluminium.

Die Soft-Touch-Lackierung auf allen Flächen außer der Bodenplatte macht das Gerät griffiger und verhindert Fingerabdrücke fast vollständig. Griffig sind übrigens auch die Tasten, welche durch eine leichte Gummierung und einen perfekten Druckpunkt gefallen. Der Tastenhub liegt fast auf Desktop-Niveau, er ist also recht hoch.

Aufgrund des guten Druckpunktes und des großzügigen Layouts ist die Tastatur fast perfekt.
Aufgrund des guten Druckpunktes und des großzügigen Layouts ist die Tastatur fast perfekt.

Leider gibt die Tastenfläche im Bereich des Nummernblocks und der WASD-Tasten nach. Wer kräftig in die Tasten haut, bemerkt ein dezentes Einfedern. Mitgeliefert wird das Tool AlienFX. Damit können separate Bereiche an Lautsprechern, Logo, Power-Taste, Ziffernblock, Touchpad oder Status-LEDs in den verschiedensten Farben angestrahlt werden. Die beleuchteten Tasten sind im Dunkeln perfekt zu finden – ideal für schlaflose Spiele-Nächte und dunkle LAN-Party-Hallen. Die Beleuchtung geht über die Tasten hinaus.

Das Multitouch-Pad hat eine glatte Fläche und überzeugt uns mit einer guten Präzision. Bewegungen und Gesten werden bei leichter Berührung sofort umgesetzt. Die Maustasten erlauben zügiges Klicken und überzeugen mit angenehmer Haptik. Der Druckpunkt ist knackig, und die Nebengeräusche sind gering.

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