Zeitgleich mit der FZ45 erblickte ihre Zwillingsschwester Panasonic Lumix DMC-FZ100 das Licht der Welt. Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Kameras durch den verbauten Bildsensor, der bei der rund 100 Euro teureren FZ100 für eine Reihe von interessanten Highspeed-Modi sorgt. Außerdem ist das Display der FZ45 nicht beweglich und löst niedriger auf, und es gibt hier weder Zubehörschuh noch Mikrofoneingang. Die Gehäuse sehen sich aber dennoch zum Verwechseln ähnlich – was nicht unbedingt schlecht ist.

Design

Die Panasonic Lumix DMC-FZ45 ist logisch aufgebaut und einfach zu benutzen. Der großzügige Griff auf der rechten Seite sorgt dafür, dass der mit SD-Karte und Akku ein halbes Kilo schwere Bolide sicher in der Hand sitzt. Im Griff befinden sich die Speicherkarte und der Stromspeicher, der bis zu 580 Aufnahmen am Stück ermöglicht. Auf der Oberseite der Kamera sitzen rechts Auslöser mit Zoomhebel, Ein/Aus-Schalter, Modusrädchen sowie zwei Tasten zum Starten der Videoaufnahme und zum Konfigurieren des Autofokusbereichs.

Links neben dem elektronischen Sucher gibt es einen mechanischen Knopf, der den Blitz nach oben schießen lässt.
Links neben dem elektronischen Sucher gibt es einen mechanischen Knopf, der den Blitz nach oben schießen lässt.

Auf der Rückseite fällt zuerst das helle und gut abzulesende 3-Zoll-Display auf. Darüber sitzt ein elektronischer Sucher, der sich aufgrund seiner Größe und seiner Auflösung allerdings nur für Notfälle eignet. Ganz rechts oben befindet sich ein Einstellrädchen zum Konfigurieren von Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur & Co. Daneben gibt es zwei Knöpfe zum Umschalten zwischen Display und Sucher sowie zum Speichern von Belichtung und Fokus.

Weiter unten folgen erst die großzügige Daumenablage und dann Buttons zum Einstellen der Fokusart sowie der auf dem Display dargestellten Informationen und zum Wechseln in den Wiedergabemodus. Darunter bringt Panasonic ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Menu/Set-Taste unter, das außerdem auch zum Konfigurieren von Belichtungskorrektur, ISO-Empfindlichkeit und Selbstauslöser dient sowie eine frei belegbare Funktionstaste anbietet. Ganz unten schließlich findet sich noch ein Button zum Aufrufen des Schnellmenüs.

Auf den ersten Blick sieht das alles recht übersichtlich auf. Doch die Lumix DMC-FZ45 bringt insgesamt extrem viele Funktionen mit, die sich teilweise irgendwo in den Tiefen der Menüs verstecken und es alles andere als leicht machen, den Überblick zu behalten.

Schade: Im Gegensatz zur FZ100 ist das Display der FZ45 nicht dreh- und schwenkbar aufgehängt. Außerdem ist die Auflösung mit 320 mal 240 Pixeln gegenüber 480 mal 320 Pixeln ein ganzes Stück niedriger.
Schade: Im Gegensatz zur FZ100 ist das Display der FZ45 nicht dreh- und schwenkbar aufgehängt. Außerdem ist die Auflösung mit 320 mal 240 Pixeln gegenüber 480 mal 320 Pixeln ein ganzes Stück niedriger.

Bei den Anschlüssen vermissen wir Audioeingang und Zubehörschuh – ein externer Blitz oder ein Mikrofon lassen sich so leider nicht mit der FZ45 nutzen. Aber immerhin: Es gibt im Zubehörprogramm von Panasonic ein paar verschiedene Konverterlinsen und Filter. Im Lieferumfang ist eine Gegenlichtblende enthalten.

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Panasonic Lumix DMC-FZ45 im Test: extrem flexible Bridgekamera mit 24-fach-Zoom

  • Am 8. April 2011 um 10:22 von Nick

    Test Panasonic FZ 45
    Zitat:"Wer die Mühe nicht scheut, im RAW-Format zu fotografieren und die Bilder anschließend am Rechner zu "entwickeln", wird mit deutlich besseren Ergebnissen belohnt, als sie die kamerainterne Bildverarbeitung liefert. Genau das gleiche Problem haben wir übrigens bei der FZ100 festgestellt. "

    Man sieht,daß bei Ihnen die Kameras nicht getestet werden,sonst würde man nicht solche Behauptungen aufstellen.

    • Am 8. April 2011 um 12:04 von Stefan Möllenhoff

      AW: Test Panasonic FZ 45
      Hallo Nick,

      sowohl in der Bildergalerie zur FZ45 als auch in der Bildergalerie zur FZ100 finden Sie RAW-JPEG-Vergleichsfotos, die die Unterschiede aufzeigen.

      http://www.cnet.de/galerie/41549302/beispielfotos_die_bildqualitaet_der_panasonic_lumix_dmc_fz45.htm

      http://www.cnet.de/galerie/41539502/beispielfotos_die_bildqualitaet_der_panasonic_lumix_dmc_fz100.htm

      Beste Grüße,
      Stefan Möllenhoff, CNET.de

      • Am 8. April 2011 um 15:39 von Nick

        AW: Test Panasonic FZ 45
        Was soll man bei Ihren Bilder vergleichen können?

        Für mich sind bei den meisten Superzooms ISO-Moden über 100 unbrauchbar,daran ändert auch der RAW Modus nichts.Ansonsten hat der RAW-Modus auch keinen Vorteil,da nur 24 Bit.Da mich diese Kamera interessiert habe ich den ISO-100-RAW Modus hinsichtlich Bildbearbeitung intensiv gestestet.Außer bessere Farben und teilweise minimal bessere Rauschbearbeitung bei Details kann man hier nicht mehr herausholen,muß aber sehr viel bearbeiten.Die Auflösung sinkt erstaunlicherweise eher,selbst mit den neusten Schärfungs-Bildvergrösserern.

        • Am 8. April 2011 um 17:05 von Stefan Möllenhoff

          AW: AW: Test Panasonic FZ 45
          Hallo Nick,

          auf den JPEG-Fotos sind bei so ziemlich allen ISO-Empfindlichkeiten mehr oder weniger ausgeprägte Farbflecken auf den Fotos zu sehen – und diese Störungen lassen sich mit dem Weg über das RAW-Format deutlich mindern. Der Effekt ist bei höheren ISO-Werten größer, und daher finden sich zur Veranschaulichung sowohl in der Testfoto-Gallery zur FZ100 als auch zur FZ45 jeweils ein Beispiel mit ISO 800.

          Ob die Bildqualität bei Empfindlichkeiten oberhalb von ISO 100 brauchbar ist oder nicht, hängt natürlich vom Verwendungszweck ab. Wer die Bilder nur auf Facebook hochlädt, dürfte bei beiden Panasonic-Kameras auch mit den ISO-800-Ergebnissen zufrieden sein. Wer seine Aufnahmen im Hauswand-Format ausdrucken möchte, der wird wohl mit keiner Bridgekamera glücklich werden.

          Beste Grüße,
          Stefan Möllenhoff, CNET.de

          • Am 9. April 2011 um 19:52 von Nick

            AW: Test Panasonic FZ 45
            Das Raw Format hat bei den Lumix Superzoom Modellen gegenüber dem JPG-Format keine Vorteile(da 24 Bit wie JPG),zumal wie schon berichtet die Farben etc. nicht schlecht sind.Das Rauschen kann man genauso gut im jpg-Format mit gängigen Rauschenentfernungsprogrammen entfernen ,diese sind besser als die von Fuji angebotene Raw-Lösung.Im übrigen ist die Fuji FZ100 hinsichtlich Rauschen/Auflösung/Dynamikbereich deutlich schlechter als die FZ 45.Positiv an ihren Tests finde ich im übrigen Ihre Fazits,hirmit kann man was anfangen,bei den Tests selbst wären mir Messwerte lieber.

            PS: Was mich übrigens wundert,ist das die lahme Fuji HS 10 hinsichtlich Schnelligkeit(Bilder pro Sekunde) bei Serienbildern so gut sein soll.Dies scheint mir in Anbetracht anderer Zeitschriftentests wohl eher ein Märchen zu sein.

          • Am 29. April 2011 um 22:46 von nick

            Panasonic FZ 45 vs Nikon P500
            1.Gibt es bei Ihnen die Möglichkeit die beiden Kameras hinsichtlich Details bei Tele (d.h. FZ45+600mm vs P500 810mm)zu vergleichen?

            2. Ist der Nikon P500 Serienbildmodus+Videomodus wesentlich besser als bei der FZ45?

            3. Wie verhält es sich mit der Blitzlichtstärke ?

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