Derzeit gibt es nur ein anderes ähnlich lichtstarkes Objektiv für den Massenmarkt: das 8000 Euro teure Leica Noctilux-M 50mm f/0.95. Im Vergleich dazu ist das Voigtlander Nokton 25mm f0,95 ein echtes Schnäppchen – es kostet gerade einmal 900 Euro. Die Lichtstärke ist ein extrem wichtiger Punkt bei Objektiven. Und meistens auch ein extrem teurer. Natürlich gibt es noch weitere Parameter wie Abbildungsleistung, Verarbeitungsqualität und Fokusgeschwindigkeit, die eine Rolle spielen, aber die größte Blendenöffnung ist eben doch ein zentraler Aspekt.

Macht große Augen: Das Nokton-Objektiv bietet eine größte Blendenöffnung von F0,95.
Macht große Augen: Das Nokton-Objektiv bietet eine größte Blendenöffnung von F0,95.

Ein schönes Beispiel sind Canons 50-Millimeter-Festbrennweiten-Objektive. Die Linse mit Blende F1,8 wechselt bereits für weniger als 100 Euro den Besitzer, F1,4 kostet 350 Euro und F1,2 ganze 1400 Euro. Noch mehr können Sport- und Tierfotografen ein Liedchen davon singen. Canons 400-Millimeter-Linse kostet mit F5,6 1200 Euro, mit F4,0 5700 Euro und mit F2,8 schon fast fünfstellig.

Design und Ausstattung

Wenn man sich nicht gerade auf Leica-Territorium bewegt, dann gibt es eigentlich selten Anlass zur Schwärmerei, was die Wertigkeit von Objektiven angeht. Das gilt nicht für die von Cosina in Japan gebaute Voigtländer-Optik. Das Gehäuse besteht komplett aus Metall und fühlt sich fantastisch verarbeitet an. Mit 410 Gramm bringt die Linse übrigens fast doppelt so viel Gewicht auf die Waage wie die leichtesten Micro-Four-Thirds-Kameras von Olympus und Panasonic.


In diesem unscheinbaren Karton wird das Nokton-Objektiv geliefert (zum Vergrößern auf die Bilder klicken).

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