Pünktlich zum 56. Geburtstag von Apple-Boss Steve Jobs hat das Unternehmen eine Neuauflage der Macbook-Pro-Reihe präsentiert. Apples Macbook Pro sieht auch in der neuesten Version vertraut aus: Das Unibody-Chassis wird aus einem Stück Aluminium gefräst. Es ist stabil, verwindungssteif und fühlt sich wertig an. Nach wie vor müssen sich andere Notebooks daran messen lassen. Wie beim Vorgänger ist der DVD-Brenner als Slot-in-Lösung ausgeführt.

Auch das große Multitouch-Touchpad aus Glas ist erhalten geblieben. Wenn man sich erst einmal an die vielfältigen Möglichkeiten gewöhnt hat, will man es nicht mehr missen. Zu den besten Gesten gehört, durch das Wischen mit vier Fingern alle geöffneten Fenster auszublenden. Angeblich sind für die nächste MacOS-X-Version Lion weitere Gesten geplant, sie kommt aber erst im Sommer. Mittlerweile findet man auch in einigen Windows-Laptops große Touchpads, die Multitouch-Gesten unterstützen. Die Implementierung kann sich aber nicht mit der von Apple messen.

Die meisten Schnittstellen sind unverändert – mit einer nennenswerten Ausnahme: Wo bislang der Mini-Displayport war, sitzt jetzt ein Thunderbold-Port. Dabei handelt es sich um Intels bislang unter dem Namen Light Peak bekannte Übertragungstechnik, die USB, Firewire und Displayport ersetzen soll. Der Port erlaubt zwei Verbindungen, die jeweils 10 GBit/s in beide Richtungen übertragen. Er sieht aus wie ein Mini-Displayport. Entsprechende Monitore lassen sich direkt daran anschließen, für alle anderen gibt es optionale Adapter.

Bislang gibt es jedoch kaum Informationen, wann Thunderbolt-kompatible Peripherie auf den Markt kommen soll, was sie kosten wird und ob Apple die Technik in künftigen iOS-Geräten (iPhone, iPad) nutzt. Bislang sind die Vorteile eher theoretischer Natur. Praktischen Nutzen hätte dagegen eine USB-3.0-Schnittstelle gebracht. Darauf hat Apple aber verzichtet.

Der SD-Kartenslot unterstützt jetzt SDXC-Karten, das heißt auch Speicher mit mehr als 32 GByte sind ansprechbar. Einen Expresscard-Slot hat der 15-Zöller nicht. Dafür muss man zur 17-Zoll-Version greifen.

Technische Daten: die neuen MacBook-Pro-Modelle im Vergleich

Apple MacBook Pro, 13 Zoll Apple MacBook Pro, 13 Zoll Apple MacBook Pro, 15 Zoll Apple MacBook Pro, 15 Zoll Apple MacBook Pro, 17 Zoll
CPU Intel Core i5, 2,3 GHz, Dual Core Intel Core i7, 2,7 GHz, Dual Core Intel Core i7, 2,0 GHz, Quad Core Intel Core i7, 2,2 GHz, Quad Core Intel Core i7, 2,2 GHz, Quad Core
RAM 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz 4 GByte; DDR3; 1333 MHz
Grafik Intel Graphics HD 3000 Intel Graphics HD 3000 Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6490M mit 256 MByte DDR5; automatische Umschaltung Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6750M mit 1 GByte GDDR5; automatische Umschaltung Intel Graphics HD 3000; AMD Radeon HD 6750M mit 1 GByte GDDR5; automatische Umschaltung
Festplatte 320 GByte; 5400 U./Min 500 GByte; 5400 U./Min 500 GByte; 5400 U./Min 750 GByte; 5400 U./Min 750 GByte; 5400 U./Min
optisches Laufwerk DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner DVD-Brenner
Schnittstellen Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (2x); SDXC Gigabit-Ethernet; Thunderbolt; Firewire 800; USB 2.0 (3x); SDXC; Expresscard 34
Drahtlose Kommunikation 802.11n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11n; Bluetooth 2.1 +EDR 802.11n; Bluetooth 2.1 +EDR
Display 13,3 Zoll; 1280 x 800 Pixel; Glare 13,3 Zoll; 1280 x 800 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1440 x 900 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1440 x 900 Pixel; Glare 15,4 Zoll; 1920 x 1200 Pixel; Glare
Akkulaufzeit bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden bis zu 7 Stunden
Abmessungen 32,5 x 22,7 x 2,41 cm 32,5 x 22,7 x 2,41 cm 36,4 x 24,9 x 2,41 cm 36,4 x 24,9 x 2,41 cm 39,3 x 26,7 x 2,50 cm
Gewicht 2,04 Kilo 2,04 Kilo 2,54 Kilo 2,54 Kilo 2,99 Kilo
Preis 1149 Euro 1449 Euro 1749 Euro 2149 Euro 2499 Euro

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Schon im Test: neues MacBook Pro mit Thunderbolt und Core i7

  • Am 2. März 2011 um 01:48 von Roger

    mehr Details
    hi,
    wie wurden denn die benchmarks durchgeführt ?

    z.B.
    wurden auf dem dell xps 15 die gleiche hardware (wenigstens cpu typ oder wenigstens halbwegs taktgleicher i5 / i7- 2xxxqm / m) verwendet und die gleiche mac os version 10.6.6 installiert ?

    oder wurde hier osx mit win 7 mit unterschiedlicher cpu typ in ein und demselben benchmark durchgeführt ?

    kann evtl. ein benchmark test mit einem "baugleichen" (cpu type) sony vaio S oder V nachgereicht werden, da ja schon aufgeführt wurde, dass der apple preisaufschlag sehr saftig ist.

    was auch spannend wäre wie sich der speed / die power verhält, wenn man mac osx auf allen technisch extrem ähnlich bestückten gerät verhält.

    vielleicht ist es möglich, auch das nachzureichen.
    würde mich freuen.

    beste grüße
    roger

    • Am 14. März 2011 um 19:49 von henschi

      AW: mehr Details
      Na, fühlen sich da Leute angepisst weil ihre Maschine da nicht mithalten kann?
      Das bessere war halt schon immer der Feind des guten.
      Nicht traurig sein, ach und mit ner SSD & 8GB Ram ist der i7 2,2 ein Knaller. Bootet z.B. in 15 Sek. vollständig.
      Und das in einem so stabilen und kleinen Gehäuse…
      Da soll doch mal die Konkurrenz sich ein Bsp. nehmen.
      Ich bin zufrieden.

  • Am 2. März 2011 um 01:55 von Roger

    add: mehr details
    add:
    bzw. mit einem HP Envy

  • Am 2. März 2011 um 03:45 von Roger

    grafiktaktung des verbauten ati chips
    noch eine Frage, wie ist der Radeon Chip getaktet.
    Notebook Hersteller wie z.B. HP und Apple neigen dazu die niedrigstmögliche Taktung derselbes Grafikmodells einzubauen, obwohl höher getaktete Varianten desselben Modells zur Auswahl stehen.

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