Es ist noch nicht lange her, da gab es für 329 Euro nur ein kleines Netbook mit langsamer Atom-CPU und niedrig auflösendem Display. Der brutale Preiskampf unter den Hardwareherstellern hat dafür gesorgt, dass es für diesen Preis inzwischen vollwertige Notebooks gibt, die abgesehen von 3D-Spielen alle täglichen Aufgaben erledigen. Ein solches Gerät ist das Asus X52F. Wir haben es uns ausführlich angesehen.

Verarbeitung und Eingabegeräte

Glänzende Flächen sind das Hauptmerkmal des X52F-EX513D. Man sieht beispielsweise auf dem Deckel wirklich jeden Fingerabdruck – das nervt. Die Konstruktion ist aber überraschend stabil und vermittelt den Eindruck eines wertigen Gehäuses. Die Handauflage sitzt fest auf, aber leider gibt das Tastenfeld links und rechts deutlich nach. Den Deckel können wir mit wenig Kraft verbiegen.

Das Asus X52F hat trotz des niedrigen Preises von 329 Euro ein stabiles Gehäuse. Auf dem Hochglanzlack ist aber jeder Fingerabdruck zu sehen.
Das Asus X52F hat trotz des niedrigen Preises von 329 Euro ein stabiles Gehäuse. Auf dem Hochglanzlack ist aber jeder Fingerabdruck zu sehen.

Die Gelenke halten den Deckel straff in Position und neigen nicht zum Nachwippen. Der maximale Aufklappwinkel von etwa 135 Grad ist für den Betrieb auf dem Schoß gerade noch ausreichend. Die Bodenplatte aus einfachem Kunststoff lässt sich an den größeren Lüftungsöffnungen mit dem Finger eindellen. Die Klappe an der Unterseite führt zu Festplatte, Arbeitsspeicher, WLAN-Modul und Prozessor.

Die Tasten der Chiclet-Tastatur liegen recht weit auseinander. Ein glänzendes Kunststoff-Gitter füllt die Zwischenräume. Die Tasten haben einen deutlichen Druckpunkt und einen großen Tastenhub. Leider vermasselt der schwammige Anschlag ein gutes Schreibgefühl. Das Bett der Eingabe liegt nicht fest auf, sondern federt schon bei leichten Berührungen ein.

Das Tastenbett ist schwammig.
Das Tastenbett ist schwammig.

Das Touchpad ist fester Teil der Handauflage, weshalb auch seine Oberfläche mit der auf der Handauflage identisch ist. Die berührungsempfindliche Fläche besitzt weder eine vertikale noch eine horizontale Scrollbar. Asus hat wohl darauf verzichtet, weil die Gestenerkennung das Scrollen mit zwei Fingern erlaubt – hier zieht ein Hauch von MacBook ein.

Damit handelt es sich zwar um ein Multitouch-Touchpad, jedoch um eine abgespeckte Variante. So ist das Auseinanderziehen von zwei Fingern für den Zoom nicht möglich. Die klapperig wirkenden Maustasten haben zwar ein leises Geräusch, jedoch verlangen sie einen zu hohen Druck beim Aufdrücken. In Kombination mit dem geringen Tastenhub ist das für eine schnelle Bedienung hinderlich.

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