HTC-Android-Smartphone mit 3D-Display: Blick auf das Evo 3D alias Shooter

Zum Mobile World Congress im Februar waren wir ja leicht enttäuscht, was die Neuvorstellungen von HTC angeht. Dafür geben die Taiwaner auf der US-Mobilfunkmesse CTIA jetzt richtig Gas – und stellen ihren ersten Androiden mit 3D-Display und -Kamera vor, dessen technische Ausstattung sich auch ansonsten sehen lassen kann. Es gibt nur einen großen Haken: Das Gerät kommt vorerst nicht nach Deutschland. Alle Informationen und einen ersten Erfahrungsbericht gibt’s in unserem Preview.

Dieses Gerät wäre eines der absoluten Highlights auf der größten Handymesse der Welt, dem Mobile World Congress, in Barcelona gewesen. Aber Pustekuchen – neben dem durchaus nicht uninteressanten Tablet Flyer hatte HTC nur Neuauflagen seiner bekannten und bewährten Smartphones zu zeigen, allem voran das HTC Incredible S und das HTC Desire S.

Etwa eineinhalb Monate später zeigt das Unternehmen in den USA sein neues, absolutes Flaggschiff – das Evo 3D, ausgestattet mit schnellerem Prozessor, hochauflösenderem Display, einer 3D-fähigen Anzeige, Doppel-Kamera auf der Rückseite und so weiter. Unsere Kollegen von CNET.com hatten das Gerät bereits in der Hand.

Update: Inzwischen hat sich ein Prototyp der für den europäischen Markt gebauten Version in unsere Redaktion verirrt. Wir haben passen dazu einen ausführlichen Test von einem Prototypen des HTC Evo 3D veröffentlicht.

Design

Optisch ist das Evo 3D alias HTC Shooter schon mal keine besonders große Überraschung – es erinnert stark an das circa ein halbes Jahr alte Desire HD. Kein Wunder, denn hier wie dort kommt ein 4,3 Zoll großes Display zum Einsatz – da ist der Spielraum für die Designer schon mal recht klein, wenn das Handy am Schluss kein klobiger Ziegelstein sein soll. Und so kommen auch beim Evo 3D vier weiß hinterleuchtete Soft-Touch-Tasten unterhalb der Anzeige für die typischen Android-Funktionen Home, Menü, Zurück und Suchen zum Vorschein, die allerdings optisch rund eingefasst sind.

Oberhalb der Anzeige hat der Lautsprecher seinen Platz gefunden, der wie beim Desire HD hinter einem länglichen, nach unten versetzten Schutzgitter versteckt ist. Neben dem Lautsprecher gibt es ebenfalls unterhalb der Schutzabdeckung die Status-LED, die über eingegangene Nachrichten oder einen leeren Akku informiert.

Aber zumindest solange das Smartphone nicht eingeschaltet ist, dürfte die rechte Seite ohnehin für mehr Aufregung sorgen. Hier gibt es nicht nur einen silberfarbenen Kamera-Auslöser aus Metall, der optisch stark hervorsticht – sondern auch einen kleinen Schiebeschalter mit zwei Modi: 2D und 3D. Ganz klar, hier legt der Nutzer fest, ob die zwei 5-Megapixel-Kameras auf der Rückseite Bilder und Videos mit oder ohne Tiefeninformationen auf die Speicherkarte bannen sollen.

Interessanterweise hat ebenfalls rechts der Wippschalter zur Regelung der Lautstärke seinen Platz gefunden. Das ist ungewöhnlich für HTC, denn dieses Element sitzt ansonsten immer auf der linken Geräteseite. Ansonsten hat das Gehäuse noch den Ein-Aus-Lock-Taster sowie eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und einen HDMI-Anschluss zu bieten. Vor allem über den hätten wir uns übrigens auch beim Incredible S gefreut.

Die Rückseite verrät die 3D-Fähigkeiten auf den ersten Blick. Hier gibt es nämlich gleich zwei Linsen, die untereinander angebracht sind. Wer dreidimensionale Fotos schießen möchte, muss das Gerät also im Querformat halten – und so ist dann auch der Auslöser gut mit dem Finger zu erreichen. Zwischen den Linsen gibt es eine Foto-LED, die bei Bedarf zumindest etwas Licht ins Dunkel bringt. Die Kamera-Einheit steht etwa zwei Millimeter vor und ist rot umrahmt. Das erinnert ein bisschen an die rot lackierten Ferrari-Motoren hinter Glas, die gleich auf den ersten Blick zeigen sollen: Hier ist etwas los!

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu HTC-Android-Smartphone mit 3D-Display: Blick auf das Evo 3D alias Shooter

  • Am 23. März 2011 um 21:19 von TonDwg

    Evo 3D hat neuere Senseversion!
    Ich habe diverse hands-on videos zum Evo 3D gesehen, und darauf war eine neue Senseversion zu sehen, die der auf dem Flyer sehr ähnelt, mit dem Homescreenwechsel-Effekt, dem Lockscreen etc.

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