Marken-Kompaktkameras wechseln ab etwa 50 Euro den Besitzer. Typische Ausstattung sind ein 12-Megapixel-Sensor, ein dreifacher optischer Zoom und ein 2,5 bis 2,7 Zoll großes Display. Die PL200 ist etwas teurer und bietet in den meisten Belangen etwas mehr als ihre Ultra-Low-Budget-Geschwister. Einen schnellen BSI-CMOS-Sensor, unzählige raffinierte Aufnahmeoptionen oder einen 15-fach-Zoom darf man natürlich nicht erwarten, aber dafür gibt es ein ultraschlankes Gehäuse und eine überdurchschnittlich gute Bildqualität.

Design

Die Samsung PL200 erinnert uns in Sachen Design stark an die Panasonic Lumix DMC-FS30: schlank, schlicht und einfach zu bedienen. Zwar bietet die Panasonic-Kamera einen etwas längeren Zoom, doch ansonsten sind sich die beiden Modelle sehr ähnlich.

Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen Ein/Aus-Schalter, Auslöser mitsamt Zoomring und eine Taste, die Samsungs intelligente Automatik namens Smart Auto aktiviert beziehungsweise deaktiviert. So ist es jederzeit ohne große Umwege möglich, zwischen einem beliebigen Aufnahmemodus und der Automatik hin- und herzuwechseln. Einzige Ausnahme ist der Videomodus – die Filmfunktionen haben nämlich ihr eigenes Smart-Auto-Programm.

Praktisch fürs schnelle Draufhalten: Die mit "Smart" gekennzeichnete Taste schaltet die PL200 jederzeit unkompliziert in den Automatik-Modus.
Praktisch fürs schnelle Draufhalten: Die mit „Smart“ gekennzeichnete Taste schaltet die PL200 jederzeit unkompliziert in den Automatik-Modus.

Der Rest der Bedienelemente ist ziemlich selbsterklärend. Jedenfalls, wenn man die Bezeichnungen der Tasten lesen kann. Diese sind bei unserem Testgerät nämlich silbern – und größtenteils silbern beschriftet. Lediglich bei Menu, Mode und Delete macht der koreanische Hersteller eine großzügige Ausnahme und setzt auf schwarze Schrift beziehungsweise Symbole. Weniger leicht zu übersehen ist das 3,0 Zoll große LC-Display auf der Rückseite. Dank seiner guten Helligkeit ist auch das Fotografieren bei strahlendem Sonnenschein kein großes Problem.

Rechts am Gehäuse sitzt eine kleine Klappe, die den einzigen Anschluss der Kamera verbirgt: einen proprietären kombinierten USB-AV-Port. Die Fächer für Akku und Speicherkarte befinden sich auf der Unterseite der Kamera und sind ebenfalls von einem kleinen Türchen geschützt. Die Akkulaufzeit ist mit 160 Aufnahmen kurz und dürfte bei fleißigem Videogefilme und Herumgezoome noch einiges kürzer ausfallen. Wer ausgedehnte Fototouren plant, sollte knapp 20 Euro für einen zweiten Stromspeicher einplanen – und noch einmal 10 bis 20 Euro für ein Ladegerät. Denn im Lieferumfang mit der Samsung PL200 ist nur eine Strippe enthalten, mit der sich der Akku in der Kamera selbst laden lässt. Mit der vollen Batterie fotografieren und den leeren Akku währenddessen aufladen ist so leider nicht möglich.

Silberne Schrift auf silbernem Knopf: Die Tasten lassen sich nur bei sehr günstigen Lichtverhältnissen einwandfrei auseinanderhalten.
Silberne Schrift auf silbernem Knopf: Die Tasten lassen sich nur bei sehr günstigen Lichtverhältnissen einwandfrei auseinanderhalten.

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