Der Klangwürfel ist zwar kleiner als der Anfang 2011 vorgestellte TDK Three Speaker Boombox, aber dennoch macht die Kiste ordentlich Krach. Und im direkten Vergleich mit seinem großen Bruder ist der Sound Cube vor allem deutlich leichter zu handhaben.

Design und Features

Wenn wir den TDK Sound Cube als Boom Box bezeichnen, dann meinen wir das wortwörtlich: Er ist eine mehr oder weniger quadratische Kiste mit Treibern an allen Seiten, einem komfortablen Ledergriff auf der Oberseite und einem Batteriefach im Boden, das zwölf (!) D-Batterien oder -Akkus fasst.

Ohne die Batterien ist der Sound Cube in etwa so schwer wie zwei Sixpacks Bier. Mit eingelegten Batterien kann man dann schon fast aufs Training im Fitness Center verzichten. Trotzdem ist er wesentlich portabler als der große Bruder, der schon eher in die Kategorie „Kreuzbrecher“ fällt.

Der TDK Sound Cube ist an allen vier Seiten mit Lautsprechern bestückt, bietet einen soliden Klang und ist mit zwölf (!) optionalen D-Batterien oder -Akkus auch mobil einsetzbar.
Der TDK Sound Cube ist an allen vier Seiten mit Lautsprechern bestückt, bietet einen soliden Klang und ist mit zwölf (!) optionalen D-Batterien oder -Akkus auch mobil einsetzbar.

Funktionen wie Quellenwahl, Wiedergabesteuerung, Radio-Stationsspeicher und dergleichen werden über beleuchtete kapazitive Touch-Kontrollen bedient, die sich oben auf der Vorderseite befinden. Links und rechts dieser Bedienelemente sitzen zwei übergroße Aluminium-Drehknöpfe, die Lautstärke, Sender-Tuning und weitere Funktionen kontrollieren. Der Lautstärkeknopf geht übrigens wie beim großen Bruder bis zur „11“.

Unserem Enthusiasmus zum Trotz können wir beim TDK Sound Cube nicht über einige grundlegende Designschwächen hinwegsehen. Anstelle eines Docks oder Gehäuses für ein iPhone oder einen iPod bietet der Lautsprecher lediglich eine rutschfeste, gepolsterte Fläche auf der Oberseite. Das mag zwar Apple-User stören, aber andererseits kann man so eine große Bandbreite von Mobilgeräten halbwegs sicher ablegen – das macht den Klangwürfel auch zukunftssicherer. Aber dennoch wäre ein sicherer Platz für das wertvolle iPhone eine schicke Sache.

Auf der Rückseite bietet der TDK Sound Cube eine iPhone-/iPod-Anbindung via USB – er unterstützt übrigens auch die Wiedergabe von USB-Massenspeichern (MP3, AAC, WMA) – und außerdem eine ganze Menge anderer Eingänge, unter anderem Cinch sowie Buchsen für Kopfhörer und für 6,3-Millimeter-Mikrofon, mit dem man spontane Karaoke-Sessions oder Straßenpartys starten kann. Der über die Mikrofon-Buchse zugeführte Sound wird dabei einfach über gerade laufende Audio-Quelle gelegt.

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