Lese-Tipp

In den letzten 35 Jahren hat sich viel getan. Wer sich heute Informationen beschaffen möchte, der geht - wie sollte es auch anders sein - ins Internet. Dem war freilich nicht immer so. Als das Internet tatsächlich noch Neuland war, zog man hierfür Computer-Magazine zu Rate. Und deren Cover hatten es wirklich in sich!

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Sony Ericsson Xperia Arc

Testbericht

Hersteller: Sony Ericsson Listenpreis: Fazit:

Das Xperia Arc gehört zweifelsfrei zu den besten Android-Smartphones, die es derzeit zu kaufen gibt. Das Design ist gefällig, das Gerät liegt gut in der Hand, die Ausstattung stimmt, und Software wie Bedienung sind auf allerhöchstem Niveau. Die Negativpunkte wie der fehlende Dual-Core-Prozessor dürften nur für kleine Käufergruppen ein Hindernis darstellen.

Pro
  • hervorragendes Display
  • augenfälliges, attraktives Design
  • überdurchschnittliche Kamera
  • gelungenes und durchdachtes User-Interface
  • gute Ausstattung
  • schnelle Reaktionen
Contra
  • keine Front-Kamera
  • Kunststoff-Gehäuse zieht Fingerabdrücke magisch an
  • kein Dual-Core-Prozessor
Testurteil
EXZELLENT
8,7
von 10 Punkten
8,7 stars

Sony Ericsson Xperia Arc im Test: Android-Smartphone mit guter Kamera

Sony Ericsson hat Anfang Januar mit dem Xperia Arc sein neues Flaggschiff vorgestellt. Vier Monate später liegt das Smartphone im Handel – und zieht mit dem auffälligen Design und der außergewöhnlichen Kamera Blicke auf sich. Wir haben getestet, ob neben der Optik auch Technik und Software stimmen.

Design ist sicherlich Geschmackssache. Aber es gibt einfach Handys, die auffallen, und welche, die es nicht tun. Das Xperia Arc gehört sicherlich zur ersten Gruppe. Ein Blickfänger muss nicht unbedingt auch attraktiv sein, aber im Falle des neuen Sony-Ericsson-Androiden trifft das zu – finden wir.

Design

Auf Anhieb bemerken wir das vergleichsweise große Display. Mit 4,2 Zoll überragt es die iPhone-Anzeige um 0,7 Zoll. Außerdem strahlt es regelrecht, statt zu leuchten. Im Vergleich mit den tollen Super-AMOLED-Anzeigen von Samsung fällt der Kontrast natürlich spürbar zurück, doch die Schwarzwerte gehen absolut in Ordnung – und die Farbdarstellung überragt die selbstleuchtende Anzeigetechnik, die beispielsweise im Samsung Galaxy S zum Einsatz kommt. Darüber hinaus überzeugen auch die Blickwinkel.

Über der Anzeige sitzt eine Scheibe aus Mineralglas. Wie schon beim X10 ist hier allerdings eine Folie fest aufgebracht. Sie soll das Glas vor Kratzern schützen, dürfte aber schneller kleinere Schäden davontragen als die eigentliche Anzeige. Zumindest bei unserem Testgerät sind bei normaler Behandlung bereits nach einer guten Woche Micro-Kratzer zu sehen. Immerhin legt der Hersteller nun Ersatzfolien zum Austausch in den Karton. Laut Sony Ericsson dient die Folie aber nicht nur zum Schutz des Glases: Sollte das Handy einmal zu Boden fallen und die Scheibe springen, verletzt sich der Nutzer nicht.

Die Glasfläche auf der Oberseite geht seitlich bis fast zum Rand des Smartphones. Der Rahmen links und rechts von der Anzeige ist mit etwa drei Millimetern angenehm schmal, allerdings beugt sich das Gehäuse selbst noch ein bisschen weiter nach außen. Unterhalb des Displays befinden sich die drei Sony-Ericsson-typisch halbmondförmig angeordneten Tasten für Zurück, Home und Menü. Die Beschriftung der Knöpfe ist unter dem Display, aber immer noch innerhalb der Glasfläche angebracht und leuchtet im Dunkeln nicht. Zur Orientierung gibt es zwei weiße Leuchtpunkte zwischen den Knöpfen. Wer weiß, welche Taste wo sitzt, hat damit kein Problem – aber bis man sich daran gewöhnt hat, drückt man Nachts gerne mal auf den falschen Knopf.

Eine Suchen-Taste gibt es ebensowenig wie einen Trackball oder einen optischen Sensor. Zum Setzen des Cursors im Text tippt der Anwender einmal in das Textfeld und bekommt dann einen großen Zeiger eingeblendet, mit dem er komfortabel mit dem Finger den Cursor an die gewünschte Stelle schieben kann. Unterhalb der Tasten läuft das Handy geschwungen zusammen. Hier trägt es den Xperia-Schriftzug.

Oberhalb der Anzeige, ebenfalls aber noch innerhalb der Glasfläche, ist der Sony-Ericsson-Schriftzug angebracht. Mittig darüber sitzt der Lautsprecher, dessen Form wieder an einen Halbmond erinnert. Links vom Lautsprecher sitzen Helligkeits- und Annäherungssensor, rechts gibt es keine weiteren Elemente auf der Vorderseite – vor allem auch keine Frontkamera. Wer vorhat, das Smartphone für Videotelefonate einzusetzen, muss sich also nach einer Alternative umsehen.

Im Rahmen auf der rechten Seite hat auf dieser Höhe die Status-LED ihren Platz gefunden, die über neu eingegangene Nachrichten oder einen leeren Akku informiert. Der Rahmen ist übrigens aus glänzend schwarzem Kunststoff gefertigt.

Auf der Oberseite sorgt ein silberfarbenes Kunststoffelement für einen hübschen Kontrast. Zumindest, wenn das Gerät frisch aus der Verpackung kommt – im harten Alltagseinsatz ist dieser Bereich schnell mit fettigen Fingerabdrücken „verziert“. Wer hier nicht regelmäßig drüberwischt, hat keine Freude an dem glänzenden Look. Links oben befindet sich der runde Ein-Aus-Lock-Taster, rechts ein Mini-HDMI-Ausgang zum direkten Anschluss des Smartphones an einen Fernseher. Der Grafikanschluss wird mit einer rechteckigen Schutzkappe mit einer abgerundeten Ecke vor Staub und Schmutz geschützt. Die Kappe selbst ist aus dem gleichen Kunststoff wie das silberne Element auf der Oberseite. Sie ist mit einem etwas fummeligen Verbinder am Gehäuse befestigt, um nicht verloren zu gehen.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Sony Ericsson Xperia Arc im Test: Android-Smartphone mit guter Kamera

  • Am 8. April 2011 um 11:41 von Gast

    Bilder
    Wo gibts den Kamerabilder die mit dem ARC geschossen wurdne ?

  • Am 11. April 2011 um 08:37 von Gast

    Bilder
    Bei CHIP Online findest du auch einen Test von dem ARC und da siehst du auch die Fotos von dem Smartphone.

  • Am 15. April 2011 um 16:33 von J F Hoosemans

    Displays bei Smartphones
    Ob ein >Display ein Spiegel ist oder mattiert ist bei Handys
    und Smartphones genauso wichtig wie bei Net- und Notebooks
    Sie erwaehnen diesen >Umstand aber nie. Das gilt uebrigens auch fuer TV’s.-
    Also: kuenftig Mattierungsgrad angeben !!!

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