100 Euro für eine Computermaus? Der hohe Preis dürfte wohl die meisten Otto-Normal-Verbraucher zurückschrecken. Aber für Otto-Normal-Verbraucher ist die Cyborg R.A.T. 9 auch nicht konzipiert. Sie richtet sich an Hardcore-PC-Gamer, die sich absolute Kontrolle wünschen.

Ungewöhnlicher Spielgefährte

Selbst in einem Büro voller erfahrener Technik-Journalisten sorgt die Cyborg R.A.T. 9 von Mad Catz für verblüffte Gesichter. „Wow – was ist denn das?“, „Abgefahren!“ und „Verrückt, muss ich haben!“ waren die häufigsten Reaktionen. Trotz der furios-zerklüfteten Optik bietet das Mad-Catz-Ungetüm zahlreiche Funktionen, die wir bereits von anderen Highend-Gaming-Mäusen kennen. Dazu gehören beispielsweise ein anpassbarer 5600-dpi-Laser-Sensor, ein Gewichts-Kit, eine Taste für schnelle dpi-Anpassungen und ein Paar Daumentasten für zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten.

Mad Catz bietet übrigens eine ganze Reihe von Gaming-Mäusen der Cyborg-R.A.T.-Familie an, von denen die kabellose R.A.T. 9 die teuerste ist. Wer aber Kabelmäuse vorzieht, kann zur ansonsten identischen R.A.T. 7 greifen, die bereits für weniger als 70 Euro im Handel erhältlich ist.

Kabelgewirr? Fehlanzeige!

Die R.A.T. 9 verbindet sich über einen am USB-Port angeschlossenen RF-Receiver mit dem Rechner. Das Funkmodul dient gleichzeitig auch als Ladestation und als Parkplatz für den Behälter des Gewichte-Kits.

Der Wireless-Empfänger fungiert gleichzeitig als Akku-Ladestation und Aufbewahrungsstelle für ungenutzte Gewichte.
Der Wireless-Empfänger fungiert gleichzeitig als Akku-Ladestation und Aufbewahrungsstelle für ungenutzte Gewichte.

Einige Gamer – vor allem Wettkampf-Spieler im Bereich der FPS-Games – haben Vorbehalte bezüglich der Reaktionszeiten und der durchgehenden Energieversorgung kabelloser Mäuse in kritischen Momenten. Mit der R.A.T. 9 können sich Zocker aber immerhin sicher sein, dass sie keine Niederlage wegen Stromausfall hinnehmen müssen: Mad Catz liefert die Maus mit zwei Akku-Packs aus, von denen jeweils eines ausgeladen werden kann, während das andere in Benutzung ist. Eine LED an der Ladestation wechselt von Rot zu Grün, sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist. Die Lichter an der Maus selbst wiederum blinken, sobald sich der derzeit genutzte Akku leert und ein Wechsel empfehlenswert ist.

Software-Tuning

Die Software der R.A.T. 9 ermöglicht feinste dpi-Einstellungen des Laser-Sensors. Mit dem unterhalb des Scroll-Rads positionierten dpi-Umschalter kann man dagegen zwischen drei vorab definierten Empfindlichkeitsstufen hin und her schalten. Über die Software lassen sich außerdem verschiedene Profile anlegen, die die Tastenbelegung („Mappings“) und dpi-Einstellungen automatisch anpassen, wenn sich der Spielmodus oder das Spiel selbst wechseln.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Cyborg R.A.T. 9: extrem anpassbare Gaming-Maus für Anspruchsvolle

  • Am 1. November 2012 um 20:45 von David Houston

    Betreffend des seitlichen Scrollrads
    Die Maus ist eine ganz klar für Clawler – wer nicht weiß, was damit gemeint ist siehe bitte hier: http://www.youtube.com/watch?v=RqSGFQIcU_o&feature=related

    Entsprechend der Haltung, kommt man SUPER an das seitliche Rad.
    Oder man hat kleine Hände.

    Eine Maus ist heutzutage nicht für alles und jeden… man muss sich diese so aussuchen, wie die Hose oder Hemd 😉

  • Am 24. März 2015 um 16:24 von James Almondeo

    Hatte die RAT7 und jetzt die RAT9. Bin absolut überzeugt. Klar, der Preis ist nicht ganz billig, aber man bekommt so einiges für sein Geld.

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