AKG Q 701 im Test: offener Kopfhörer mit exzellentem Klang, aber leichter Bassschwäche

Niemand, der noch klar bei Verstand ist, würde von Kopfhörern mit Justin Biebers Gesicht auf der Verpackung überragende Leistung erwarten. Bei Musik-Legende Quincy Jones, der unter anderem auch Michael Jacksons Thriller-Album produzierte, sieht das Ganze schon anders aus. Wenn jemand wie er AKGs Highend-Kopfhörer Q 701 bewirbt, gehen wir automatisch davon aus, dass der hervorragend klingt. Ob sich das bewahrheitet, verrät der Testbericht.

Den AKG Q 701 gibt es in drei Farben – Schwarz, Weiß und ein giftiges Grün, das auf den Namen Lime hört – zur unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro. Am Markt bekommt man den offenen Highend-Kopfhörer aber derzeit schon ab 370 Euro.

Design

Der AKG Q 701 ähnelt vom Design her dem zwei Jahre alten AKG K 702. Die großen Ohrmuscheln sind vielleicht nicht ganz so komfortabel wie die des Audio Technica ATH-W1000s, aber nichtsdestotrotz kann man den Q 701 problemlos stundenlang tragen. Das aus Metall und Leder gefertigte Kopfband trägt ebenfalls zum Komfort bei: Es passt sich auch den größten Quadratschädeln problemlos an.

Der AKG Q 701 ist in drei verschiedenen Farben - Black, White und Lime - erhältlich.
Der AKG Q 701 ist in drei verschiedenen Farben – Black, White und Lime – erhältlich.

Der Q 701 ist in offener Bauweise konstruiert: Die Außenseite der Ohrmuscheln besteht aus einem Kunststoffgitter, das dem Sound keinen Widerstand entgegensetzt. Wenn man es sich also nicht mit den Kollegen oder mit Fremden verscherzen will, sollte man den Kopfhörer auf Arbeit oder inmitten von Menschenmassen nur mit Bedacht einsetzen. Übrigens: Obwohl sich das Kunststoffgitter ziemlich robust anfühlt, hinterlässt es trotzdem einen enttäuschend billigen Eindruck.

Sehr viel praktischer ist dagegen, dass der AKG-Kopfhörer mit einem abnehmbaren Kabel bestückt ist. Außerdem legt AKG dem Q 701 eine zusätzliche Strippe bei, was sehr vorteilhaft ist. Denn das Kopfhörerkabel ist in der Regel deutlich schneller im Eimer als der Kopfhörer selbst.

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