Canons PowerShot-A-Serie besteht aus vier aktuellen Modellen, die sich zwischen 90 und 125 Euro quetschen. Die PowerShot A3300 IS ist das teuerste und am besten ausgestattete Modell. Die beiden günstigsten Schwestern A1200 und A2200 übertrumpft es durch den optischen Bildstabilisator und den fünffachen Zoom. Der A3200 IS gegenüber hat die A3300 IS ein größeres Display und eine höhere Auflösung voraus – wobei letzteres nur mäßig nützlich sein dürfte.

Design

Was das Finish angeht, hat Canon bei der A3300 ganze Arbeit geleistet. Im Gegensatz zu den letztjährigen Digicams der A-Serie fühlt sich das Gehäuse nicht mehr billig und nach Plastik an. Die Digicam wirkt hochwertig verarbeitet und sieht schick aus. Mit 9,5 mal 5,7 mal 2,4 Zentimetern passt die Kamera in die meisten Hosentaschen. Das Kampfgewicht inklusive Speicherkarte und Akku ist mit 149 Gramm ebenfalls auf einem recht niedrigem Niveau. Das 3 Zoll große Display löst zwar nur die in dieser Preisklasse typischen 320 mal 240 Pixel (230.000 Subpixel) auf, ist aber erfreulich hell, scharf und bietet kräftige Farben.

Das 3,0 Zoll große Display der A3300 ist etwas größer als das 2,7 Zoll der fast genauso teuren Schwester A3200. Die Auflösung ist identisch.
Das 3,0 Zoll große Display der A3300 ist etwas größer als das 2,7 Zoll der fast genauso teuren Schwester A3200. Die Auflösung ist identisch.

Weder bei der Anordnung der Bedienelemente noch bei den Menüs gibt es große Überraschungen. Die Kamera ist auch für Einsteiger in die digitale Fotografie schnell zu verstehen. Leider sind jedoch einige Bedienelemente sehr flach und schwer zu drücken. Insbesondere der Func.Set-Button in der Mitte des rückseitigen Vier-Wege-Pads fällt hier negativ auf. Wer große Finger hat, sollte die Digicam vor dem Kauf auf jeden Fall einmal in die Hand nehmen und eine Runde probeknipsen.

Auf der rechten Seite des Gehäuses gibt es einen Mini-USB-Port, über den sich die Kamera mit dem Rechner verbindet. Er dient außerdem auch als analoger Videoausgang. Akku und Speicherkarte befinden sich hinter einer Klappe auf der Unterseite des Gehäuses, die sich leider manchmal von selbst öffnet, wenn wir die Kamera lose im Rucksack herumfliegen lassen. Die Akkulaufzeit geht mit 200 Aufnahmen in Ordnung, bricht aber keine Rekorde. Wer den optischen Zoom häufig nutzt und Videos aufnimmt, muss jedoch mit einer deutlich kürzeren Reichweite rechnen.

Ein/Aus-Schalter, Auslöser samt Zoomring und Moduswahlschalter: Mit ihrer einfachen Bedienung überfordert die Canon PowerShot A3300 IS auch Einsteiger nicht.
Ein/Aus-Schalter, Auslöser samt Zoomring und Moduswahlschalter: Mit ihrer einfachen Bedienung überfordert die Canon PowerShot A3300 IS auch Einsteiger nicht.

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