TweetDeck für Android: Facebook, Twitter, Foursquare und Buzz in einem Programm

Seit Myspace Mitte 2003 seine virtuellen Pforten öffnete, erleben soziale Netzwerke einen regelgerechten Boom. Mittlerweile gibt es zahlreiche Plattformen, auf denen Nutzer ihr persönliches Profil pflegen und sich mit Freunden, Bekannten oder Kollegen austauschen. Die bekanntesten und beliebtesten Netzwerke sind ohne Zweifel Facebook und mit einem nicht ganz so großen, aber trotzdem beachtlichen Ansturm Twitter. Auch in Deutschland vergeht kein Tag, an dem nicht Millionen Nutzer die neusten Nachrichten ihrer Freunde abrufen, chatten oder Selbsterlebtes ihrer Community mitteilen.

Dank Android-Smartphone und der App TweetDeck bleiben Social-Networking-Süchtige auch unterwegs immer auf dem neusten Stand und bekommen alle Neuigkeiten, Posts und Tweets übersichtlich und in einem Programm vereint auf ihrem Handy-Display zu sehen. Neben Twitter- und Facebook- können auch Google-Buzz– und Foursquare-Nutzer die neusten Status-Updates und Kommentare ihrer Freunde empfangen.

Sind die Zugangsdaten eingetragen, zeigt TweetDeck in der Rubrik Home alle Neuigkeiten der eingerichteten Netzwerke farbllich markiert in einer Liste an. Ein Klick auf die Titelleiste aktualisiert die Inhalte. Wer seine Nachrichten schon etwas durchstöbert hat, springt so auch wieder zum Anfang der Liste, ohne sich den Finger wund zu scrollen. Die Schriftgröße lässt sich über das Menü verändern. Zudem kann der Nutzer über den Punkt Column Settings festlegen, in welchen Zeitabständen sich TweetDeck automatisch aktualisieren soll. Sind neue Posts vorhanden, macht die App auf Wunsch per Statuszeilenbenachrichtigung, Vibration, Blinklicht oder Klingelton auf sich aufmerksam.

Standardmäßig bringt TweetDeck neben Home auch die Rubriken Me und Direct Messages mit. Per Fingerwisch über den Bildschirm kann der Smartphone-Besitzer zwischen den verschiedenen Tabs wechseln. Das Tab Me listet nur die Beiträge auf, die direkt mit dem Nutzer in Zusammenhang stehen – zum Beispiel Facebook-Kommentare. Unter der Rubrik Direct Messages findet man seine persönlichen Nachrichten wieder – allerdings nur die, die von Twitter-Kontakten gesendet wurden. Genau das ist wohl die einzige wirkliche Schwachstelle von TweetDeck, denn sonst gibt es wirklich nicht viel zu Mäkeln.

Eigene Updates und Tweets verfasst der Smartphone-Besitzer über das Sprechblasen-Symbol in der Werkzeugleiste am unteren Bildschirmrand. Neben Texten lassen sich den Posts auch Bilder oder Positionsdaten hinzufügen. Über welche Konten TweetDeck die Updates dann verbreitet, legt der Nutzer bequem per Fingertipp fest. Natürlich kann der Smartphone-Besitzer auch Facebook-Beiträge seiner Freunde kommentieren und mit einem Like bewerten, auf Tweets antworten oder Meldungen anderer über sein Profil erneut publizieren. Seine besten Freunde erreicht der Smartphone-Besitzer über das zweite Symbol. Hier kann er seine Lieblingskontakte hinzufügen und wird mit einem Klick an ihr Profil weitergeleitet. Hinter dem Plus-Symbol versteckt sich die Rubrik-Verwaltung, über die der Nutzer eigene Tabs konfigurieren und anlegen kann.

Zu guter Letzt bringt TweetDeck auch noch drei Widgets für den Homescreen mit. Über sie kann der Smartphone-Besitzer eigene Updates verfassen oder sich die zwei neuesten Beiträge einer Rubrik auf dem Startbildschirm anzeigen lassen. Damit macht TweetDeck insgesamt einen sehr guten Eindruck und ist für all diejenigen, die mehrere soziale Netzwerke gleichzeitig nutzen, mit Sicherheit einen Blick wert.

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