Panasonic Lumix DMC-G3 angetestet: Mini-Systemkamera mit neuem 16-Megapixel-Sensor

Panasonic hat heute seine achte Micro-Four-Thirds-Kamera vorgestellt. Die Lumix DMC-G3 bringt einen neu entwickelten 16-Megapixel-Sensor mit und soll mit ihrem geschrumpften Gehäuse die kompakteste Systemkamera mit elektronischem Sucher sein. Erste Eindrücke von der neuen Digicam gibt es in diesem Preview.

Spiegelreflexkameras bieten gegenüber Kompaktkameras schnellere Reaktionszeiten und eine bessere Bildqualität. Doch die deutlich sperrigeren Gehäuse schrecken viele potenzielle Käufer ab. An genau dieser Stelle kommt Panasonics Lumix DMC-G3 ins Spiel. Die Digicam verfügt – wie waschechte DSLRs – über die Möglichkeit zum Objektivwechsel und bietet zudem einen ähnlich großen Bildsensor, der insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen für bessere Fotos sorgt. Aufgrund des fehlenden Spiegelkastens ist die G3 jedoch deutlich kompakter als ihre DSLR-Verwandten. Anstelle eines optischen gibt es dafür jedoch nur einen elektronischen Sucher.

Die Panasonic Lumix DMC-G3 soll ab Mitte Juni im Handel erhältlich sein – wahlweise in den Farben Schwarz, Rot oder Braun („Chocolate“). Für das Gehäuse allein veranschlagt der Hersteller 579 Euro. Mit dem 14-bis-42-Millimeter-Kitobjektiv soll die Kamera 699 Euro kosten. Das Doppel-Zoom-Kit mit dem zusätzlichen 45-bis-200-Millimeter-Telezoom liegt bei 999 Euro.

Design

Gegenüber ihrer Vorgängerin G2 ist die Panasonic Lumix DMC-G3 deutlich geschrumpft. Das Gehäuse ist 25 Prozent kleiner geworden – und wirklich winzig. Die Kamera passt problemlos in kleine Rucksäcke oder Handtaschen und findet auch in großen Jackentaschen Platz. Das Gewicht hat der Hersteller ebenfalls um 35 Gramm auf nun 336 Gramm reduziert. Mit Kitobjektiv, Akku und SD-Karte bringt die Kamera 544 Gramm auf die Waage. Auf den ersten Blick sieht die G2 ein wenig aus, als hätte man der älteren Schwester DMC-GF2 einen Sucher und ein Modusrädchen verpasst.

Die Schrumpfkur hat insbesondere den Handgriff betroffen. Im direkten Vergleich zur Vorgängerin ist er jetzt deutlich kleiner und erinnert eher an eine etwas dickere Version der LX5. Wer kleine Hände hat, wird sich daran sicherlich nicht stören. Fotografen mit großen Pranken finden hier aber möglicherweise nun zu wenig Halt.

Der Handgriff ist bei der G3 im Vergleich zur Vorgängerin G2 ein ganzes Stück geschrumpft.
Der Handgriff ist bei der G3 im Vergleich zur Vorgängerin G2 ein ganzes Stück geschrumpft.

Die Bedienung gestaltet sich im Wesentlichen als unkompliziert. Auf der Oberseite gibt es einen iA-Button, der die Kamera in den Automatik-Modus versetzt. Des weiteren sitzen hier noch Auslöser und Moduswahlschalter mit Ein/Aus-Hebelchen. Auf der Rückseite des Gehäuses findet sich ganz unten ein mit Q.Menu bezeichneter Button, der die wichtigsten Aufnahmeparameter aufs Display bringt. Darüber hinaus gibt es hier noch ein Vier-Wege-Pad mit mittiger Menü-Taste, einen frei belegbaren Funktions-Button sowie einen dedizierten Aufnahmeknopf. Unter dem Daumen der rechten Hand platziert der Hersteller ein Rändelrad zum schnellen Konfigurieren von Blende und Belichtungszeit, das leider etwas klein und fummelig ausfällt.

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