Mit einem Marktpreis von mindestens 105 Euro – der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis liegt übrigens bei 149 Euro – ist er allerdings immer noch gut 30 bis 35 Euro teurer als die günstigsten BD-Player namhafter Konkurrenten.

Design

Der Panasonic DMP-BD75 beleidigt zwar nicht gerade das Auge, ist aber auch kein Musterbeispiel ästhetischer Eleganz. Wie die meisten Panasonic-Geräte ist der Player solide und sauber verarbeitet, sieht aber eher langweilig aus. Für den DMP-BD75 spricht, dass er winzig ist: Er dürfte aktuell einer der dünnsten und flachsten Blu-ray-Player am Markt sein.

Die Front beherbergt lediglich ein paar Tasten und einen USB-Port für die Wiedergabe von Videos, MP3s und Fotos. Das Layout der Bedienelemente ist allerdings etwas unlogisch: Der Ein/Aus-Knopf befindet sich direkt links neben dem Laufwerksschacht, während die Taste zum Öffnen des Laufwerks am äußersten rechten Ende liegt – also so weit entfernt wie möglich. Wenn man den Player zum hundertsten Mal ausgeschaltet hat, obwohl man nur die Disc wechseln wollte, bauen sich Frustrationen auf.

Unlogisch: Warum sitzt die Auswurftaste ganz rechts, die Ein/Aus-Taste aber direkt neben dem Laufwerk?
Unlogisch: Warum sitzt die Auswurftaste ganz rechts, die Ein/Aus-Taste aber direkt neben dem Laufwerk?

Das in der rechten Hälfte sitzende und grün illuminierte LED-Display sieht ziemlich billig aus. Darüber kann man sich an einem Budget-Player zwar grundsätzlich nicht beschweren, aber trotzdem fällt es nicht gerade positiv auf.

Ausstattung

Panasonic hat sich entschlossen, dem Player sein Online-Video-Portal Viera Connect vorzuenthalten – schade eigentlich. Denn obwohl Viera Connect unserer Meinung nach nicht so gut ist wie die Konkurrenzportale von Sony und Samsung, so ist es doch allemal besser als gar kein Online-Video-Portal.

Andererseits können wir aber auch verstehen, warum Panasonic durch das Weglassen der dafür nötigen Hardware Geld sparen will. Und wer auf der Suche nach einem Budget-Player ist, muss dann eben auf YouTube-Player & Co. verzichten.

Im Gegensatz zu seinen teureren und hochwertigeren Verwandten bietet der DMP-BD75 keine besonders schicken oder hochauflösenden Menüs. Das ist aber nur ein kleiner Minuspunkt, da die Dialoge immer noch gut aussehen und sich vor allem leicht bedienen lassen – nur eben nicht so gut wie bei den teureren Modellen.

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