Xperia Play ist perfekt für Emulatoren von Mario, Sonic & Co. – aber darf man das?

Sonic the Hedgehog für Segas Gamegear, Super Mario vom GameBoy Advance oder Mario Kart vom Super Nintendo: Dank Emulatoren für Android laufen die ganzen Retro-Klassiker auf dem Smartphone. Und mit dem Sony Ericsson Xperia Play gibt es gleich ein Handy, das das nötige Gamepad mitbringt. Wir haben uns angesehen, was möglich ist – und hinterfragt, ob die Nutzung alter Spiele legal ist.

Gaming und Handys – dieses Konzept gibt es schon länger, konnte sich aber bisher nie durchsetzen. Die Geräte waren immer schlechte Kompromisse – und damit entweder schlechte Spieler oder schlechte Telefonierer. Oder beides zugleich. Mit dem Sony Ericsson Xperia Play hat sich das jedoch grundlegend geändert. Auf den ersten Blick sieht das Gerät wie ein etwas zu dick geratenes Smartphone aus, vor allem wenn man es mit seinem deutlich flacheren Kollegen Xperia Arc oder dem HTC Desire S vergleicht. Hier geht es zum Testbericht des Xperia Play.

Mit seinem integrierten Gamepad geht das Sony Ericsson Xperia Play als erstes voll spieletaugliches Smartphone durch.
Mit seinem integrierten Gamepad geht das Sony Ericsson Xperia Play als erstes voll spieletaugliches Smartphone durch.

Die Vollschlankheit hat jedoch gute Gründe, denn das Xperia Play trägt doppelt so viel Inhalt wie die Konkurrenz mit sich herum. Im Inneren des Gerätes steckt eine komplette Spielkonsole im PlayStation-Look inklusive der dazu passenden Gaming-Tasten. Kein Wunder also, dass Sony sein Handy-Hybrid als PlayStation certified Android-Smartphone bewirbt. Ausstattung, Bedienung und Leistung des Xperia Play haben wir bereits in einem Test ausführlich unter die Lupe genommen. So viel sei dazu noch gesagt: Durch sein brillantes Display, die Gaming-Controller, das Touchscreen-Display und das Android-Betriebssystem geht das Xperia Play weder beim Handy-Part noch bei der Spielkonsole unschöne Kompromisse ein und schickt frühere und zu Recht erfolglose Gaming-Handys endgültig in Rente.

Volle Packung: integriertes Gamepad, Spiele über Android Market kaufen

Die Spielkonsole lässt sich denkbar einfach hervorzaubern. Man verschiebt einfach die obere Hälfte des Android-Smartphones und hat anschließend Zugriff auf ein Gamepad im PlayStation-Design: Steuerkreuz links, rechts die bekannten PlayStation-Tasten Dreieck, Viereck, Kreis und Kreuz und in der Mitte zwei Felder, über welche das Xperia Play analoge Joysticks simuliert. Eine Handvoll Spiele sind bereits vorinstalliert, zum Beispiel das aus PlayStation-Zeiten bekannte Crash Bandicoot sowie Tetris, FIFA 10 und The Sims 3. Sämtliche Spiele sind so programmiert, dass sie vollen Nutzen aus den Gaming-Tasten ziehen und lassen sich daher optimal steuern.

Sofort startklar: Neben FIFA 10 sind sechs weitere Spiele auf dem Xperia Play installiert und weitere Games gibt es im Android Market.
Sofort startklar: Neben FIFA 10 sind sechs weitere Spiele auf dem Xperia Play installiert und weitere Games gibt es im Android Market.

Seine Spiele stellt das Smartphone zum einen über die App PlayStation Pocket bereit, hinter der sich ausschließlich PlayStation-1-Titel wie Crash Bandicoot verbergen. Für den Nachschub sorgt eine weitere vorinstallierte App namens Xperia Play, über die sich Anwender im Google-App-Store Android Market mit weiteren Spielen eindecken können. Derzeit sind zwar nur etwa 50 Titel für das Xperia Play erhältlich, die derzeit rund 4,50 Euro pro Stück kosten. Sony will das noch recht überschaubare Angebot allerdings kräftig aufstocken und dabei neben neueren Spielen auch zahlreiche PlayStation-1-Klassiker anbieten.

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