Pocket für Android: Webseiten herunterladen und offline lesen

Die Android-App Read It Later erhält ein komplett überarbeitetes Design, heißt jetzt Pocket und ist mit allen Funktionen der früheren Pro-Version kostenlos erhältlich. Mit Pocket laden Anwender interessante Artikel, News- oder Blogbeiträge aus dem Netz zum offline Lesen auf das Android-Smartphone herunter. Den Download stoßen Nutzer beispielsweise schon zu Hause mit der WLAN-Verbindung an und verbrauchen unterwegs keinen UMTS-Traffic und weniger Energie. Praktisch ist das beispielsweise auch in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung, denn dort spart man sich die Wartezeit.

Interessante Artikel speichert der Smartphone-Besitzer direkt aus News-Reader-Applikationen wie Pulse oder dem Android-Browser. Mit dem standardmäßig vorinstallierten Webbrowser klappt das beispielsweise über die Option Seitenlink weiterleiten. Weitere Android-Browser wie Opera Mobile oder Dolphin HD sind ebenfalls unterstützt. Außerdem ist es auch möglich bequem vom Computer aus Beiträge für später abzuspeichern, mit dem Smartphone zu synchronisieren und dann unterwegs ohne Internetverbindung zu lesen. Für den Firefox steht eine offizielle Erweiterung zur Verfügung. Wer den Google Chrome zum Surfen verwendet, findet ein Add-on im Google Chrome Web-Store. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite der Entwickler.

Pocket lädt dann entweder die gesamte Webseite mit Bildern und so weiter herunter – also so, wie man sie auch im Browser sieht – oder eine formatierte, mobile Artikelansicht. Ist die Option Download Best View in den Einstellungen aktiviert, wählt die App automatisch die – nach ihrer Meinung – am besten geeignete Variante. Wer das Häkchen entfernt, kann selbst bestimmen, welche Versionen der Webseite die App herunterlädt. Zwischen den verschiedenen Ansichten wechselt der Nutzer beim Lesen per Fingertipp. Die Artikelansicht funktioniert gut bei Seiten ohne Fotostrecken, Videos oder Ähnlichem. Ansonsten ist die Vollansicht die bessere Wahl. Sie zeigt beispielsweise auch in Webseiten eingebundene Youtube-Videos an. Auch mit Flash-Videos kommt Pocket mittlerweile zurecht.

Alle gespeicherten Seiten finden sich dann in der App wieder. Mit einem langen Fingertipp auf einen Eintrag speichern Nutzer spannende Beiträge als Favoriten oder versehen sie mit Tags, um die gewünschten Artikel schneller wiederzufinden. Gelesene Webseiten landen zudem per Fingertipp im Archiv oder in der Mülltonne.
In den Einstellungen kann der Smartphone-Besitzer noch festlegen, wann die App die Webseiten mit dem Smartphone synchronisieren soll. Sofort, jede Stunde, einmal am Tag oder nie. Wer nur einen begrenzten Datentarif besitzt, kann zudem festlegen, ob Pocket nur bei bestehender WLAN-Verbindung Artikel herunterlädt. Darüber hinaus legen Anwender mit geringem internen Telefonspeicher am Besten fest, dass Pocket die Auslagerungsdateien auf der microSD-Karte ablegt.

Damit Pocket funktioniert, muss der Smartphone-Besitzer beim ersten Start einen kostenlosen Account anlegen. Abgesehen von gelegentlichen Abstürzen bei der Darstellung von Flash-Seiten funktioniert Pocket auch richtig gut. Die App ist kostenlos über Googles Play Store erhältlich und läuft auf allen Android-Smartphones mit der Betriebssystemversion 2.2 oder höher.

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