5-Euro-Gutschein bei forfone für Android: kostenlos SMS versenden und via VoIP telefonieren

Anstatt Mobilfunkgebühren für ein Gespräch oder eine SMS zu bezahlen, verwenden viele Smartphone-Besitzer lieber kostenlose Instant-Messenger oder gebührenfreie Voice-over-IP-Angebote und unterhalten sich einfach über die Internetverbindung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Internetanschluss ist meist sowieso schon vorhanden und haben beide Teilnehmer den Dienst auf ihrem Mobiltelefon installiert, fallen ansonsten keine weiteren Kosten an – das Prinzip von Skype. Ein weiteres vielversprechendes Konzept, um kostenlos über das Internet zu telefonieren und Nachrichten auszutauschen, bietet die App forfone.

Sie dient sozusagen als Ergänzung zum bestehenden Mobilfunkvertrag und erlaubt es forfone-Nutzern, untereinander gratis zu telefonieren und SMS zu versenden. Die App gibt es derzeit für Android-Smartphones und das iPhone. Da nicht jeder potentielle Gesprächspartner ein Smartphone und damit die forfone-App besitzt, stehen den Nutzern außerdem monatlich 100 Freiminuten zur Verfügung, um kostenlos ins deutsche Festnetz zu telefonieren. Ist das Kontingent aufgebraucht, zahlen forfone-Kunden 2,9 Cent für jede weitere Minute. Anrufe in alle deutschen Mobilfunknetze kosten 9 Cent pro Minute, der gleiche Betrag wird auch für eine SMS fällig. Zum Vergleich: Kunden von O2o zahlen 15 Cent pro Minute und SMS in alle deutschen Netze.

Auch wer viel ins Ausland telefoniert oder oft in anderen Ländern unterwegs ist, kann mit forfone möglicherweise Geld sparen. Telefonate rund um die Welt gibt es ab 1,9 Cent pro Minute – zum Beispiel in die USA, Kanada oder nach China. Zu unseren Nachbarn nach Österreich, in die Schweiz oder auch nach Spanien, Italien oder England telefoniert man für 2,9 Cent. Alle weiteren Tarife können Interessierte der forfone-Homepage
entnehmen. Roaming-Gebühren verlangt forfone selbst nicht. Für jedes Auslandsgespräch berechnt das Unternehmen allerdings eine einmalige Verbindungsgebühr von 5 Cent. Das ist jedoch noch immer günstiger als die Standardtarife von o2. Abgerechnet wird bei forfone allerdings nur minutengenau, dafür gibt es keine Grundgebühren.

Allerdings ist zu beachten, dass Kosten für die Internetverbindung anfallen können. Vor allem im Ausland erreichen Daten-Roaming-Rechnungen schnell unüberschaubare Summen – wer forfone außerhalb seiner UMTS-Flatrate nutzen möchte, sucht sich dafür am besten einen offenen WLAN-Hotspot. Ist das monatliche Inklusiv-Datenvolumen beim Handy-Anbieter aufgebraucht, führt die darauf folgende Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit zu Qualitätseinbußen.

Das Einrichten von forfone geht fix vonstatten, denn eine umständliche Registrierung gibt es nicht. Bevor man lostelefonieren kann, fragt die App lediglich nach der Handy-Nummer. Per SMS bekommt der Nutzer dann einen vierstelligen Freischaltcode zugeschickt. Kontakte übernimmt forfone aus dem Adressbuch. Dabei zeigt die Anwendung an, welche Kontakte auch Nutzer des Dienstes sind – in dem Fall telefoniert man gratis. Auch Festnetz-Kontakte markiert die App mit einem Schriftzug.

Unter dem Tab Log findet der Smartphone-Besitzer seine Anrufliste. Alle SMS-Konversationen speichert die App unter dem Punkt Nachrichten. Einen Überblick über alle bisher geführten Gespräche und angefallenen Kosten bekommt der Smartphone-Besitzer in den Einstellungen unter dem Punkt Einzelgesprächsübersicht. Was allerdings fehlt, ist eine Anzeige der verbleibenden beziehungsweise schon vertelefonierten Freiminuten ins Festnetz.

Die Gesprächsqualität ist über die schnelle WLAN- oder UMTS-Verbindung ganz ordentlich. Bei Edge-Geschwindkeit macht das Telefonieren deutlich weniger Spaß. Verstehen kann man seinen Gesprächspartner aber trotzdem noch, auch wenn es immer wieder hakt. Zudem kam es im Test gelegentlich vor, dass das Telefonat kurz nach dem Anruf abgebrochen ist. Ansonsten gab es allerdings keine Probleme. Auch das Zustellen von Kurznachrichten hat einwandfrei funktioniert. Wird der Nutzer angerufen oder per SMS kontaktiert, bringt sich die App in den Vordergrund.

5-Euro-Gutschein

Wer nicht ausschließlich mit forfone-Nutzer kommunizieren, sondern um die ganze Welt telefonieren möchte, muss sein Guthaben-Konto aufladen. Das funktioniert entweder direkt über die App oder über die forfone-Homepage. Als Zahlungsmethoden akzeptiert forfone beispielsweise Kreditkarten, Paypal, Lastschrift oder Überweisungen. Exklusiv für alle CNET.de-Leser, die forfone erstmal ausprobieren möchten, gibt es 5 Euro Startguthaben. Wer das Gratis-Guthaben einlösen möchte, wählt dazu einfach in den Einstellungen den Punkt Gutscheincode einlösen und trägt den Schlüssel cnet ein. Nach einem Klick auf Code abschicken wird das Konto mit 5 Euro aufgeladen. Der Gutscheincode lässt sich nur einmal pro Nutzer einlösen. Die Aktion läuft noch bis zum 26. Juni 2011.

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